2. Bundesliga

Christian Weber übernimmt sportliche Leitung bei der SV Elversberg

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Rund vier Monate nach seinem Weggang aus Düsseldorf hat Christian Weber einen neuen Posten in der 2. Bundesliga gefunden. Der frühere Sportdirektor der Fortuna übernimmt ab sofort die sportliche Leitung bei der SV Elversberg. Am Montag teilten beide Vereine die Vertragsauflösung in Düsseldorf sowie Webers anschließende Verpflichtung an der Kaiserlinde offiziell mit.

Der 42-Jährige wird künftig maßgeblich für die Planung des Profikaders, die Organisation von Transfers und die strategische Ausrichtung des Teams verantwortlich sein. In seiner neuen Funktion steht Weber auf einer Ebene mit dem Technischen Direktor Josef Welzmüller, mit dem er die sportliche Weiterentwicklung des Vereins koordinieren soll. Damit ist die sportliche Führungsstruktur der SVE nach dem Abgang von Ole Book zu Borussia Dortmund wieder komplett.

Erfahrung und Struktur: Webers Profil

Christian Weber bringt umfassende Erfahrung aus verschiedenen Bereichen des deutschen Profifußballs mit. Der gebürtige Düsseldorfer war in seiner aktiven Zeit als Spieler unter anderem für Fortuna Düsseldorf, Greuther Fürth und Energie Cottbus tätig und bestritt insgesamt über 250 Profi-Partien, darunter rund 70 Einsätze in der Bundesliga und 100 in der 2. Liga.

Nach seinem Karriereende im Jahr 2017 wechselte Weber in die sportliche Verwaltung von Fortuna Düsseldorf, wo er zunächst im Nachwuchsbereich arbeitete und bald zum Sportdirektor aufstieg. Unter seiner Mitwirkung gelang dem Verein die erfolgreiche Kaderneuausrichtung nach dem Wiederaufstieg in die Bundesliga 2018. Fachlich gilt Weber als analytisch, gut vernetzt und konsequent in der Personalplanung – Eigenschaften, die Elversberg in der aktuellen Entwicklungsphase gezielt nutzt.

Elversberg setzt auf Führungsduo mit Perspektive

Für die SV Elversberg kommt Webers Verpflichtung zu einem entscheidenden Zeitpunkt. Nach dem Abgang von Ole Book, der zum BVB gewechselt ist, soll das sportliche Führungsteam wieder Stabilität in die strategischen Prozesse bringen. Präsident Dominik Holzer machte deutlich, dass man in Weber eine Führungsperson sieht, die durch ihre klare Struktur und ihre Erfahrung im Scouting den Verein langfristig stärken kann. Gemeinsam mit Welzmüller soll er die sportliche Wettbewerbsfähigkeit der Mannschaft sichern und die Kaderplanung auf ein belastbares Fundament stellen.

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