DSC Arminia Bielefeld

Rejek über Neuverschuldung: “Gehen neuen Bielefelder Weg“

Werbung

Mit Bielefeld ist 2020 ein alter Bekannter in die 1. Bundesliga zurückgekehrt. Elf Jahre mussten die Fans auf Spiele im Oberhaus warten, aufgrund der Pandemie finden diese nun jedoch bedauerlicherweise ohne Zuschauer statt. Für die Arminia, gemeinsam mit Nürnberg Rekordaufsteiger, entstehen so finanzielle Einbußen von rund sechs Millionen Euro. Wie Finanz-Geschäftsführer Markus Rejek im „kicker“ klarstellte, will man auf der Alm dennoch keine verrückten Sachen machen.

Rejek: „Komplettsanierung war ein Befreiungsschlag“

Zwei Jahre dem letzten Erstligaabstieg wurde die Arminia sogar durchgereicht, insgesamt drei Jahre spielte der Traditionsverein im letzten Jahrzehnt in der 3. Liga. „Wir haben in Bielefeld elf Jahre Krise und Mangelverwaltung hinter uns, mit dem Befreiungschlag der Komplettsanierung in 2018“, erklärte Rejek, weshalb eine Neuverschuldung auch zu Corona-Zeiten unter keinen Umständen eine Option ist. „Wir haben den Flieger wieder startfähig gemacht, jetzt ist er in eine neue Zukunft abgehoben. Wir möchten eine Zwischenlandung unbedingt vermeiden.“

Daher sei beim Aufsteiger der Versuch ausgeschlossen, mittels externer Hilfen einen möglichen Klassenerhalt zu finanzieren. Vielmehr wolle man „den neuen Bielefelder Weg gehen. Seriöses Wirtschaften und konservatives Planen, bei dem nicht kalkulierbare Risiken vermieden werden, sowie eine Transparenz gegenüber allen Partnern“, genau diese Dinge stünde über einem kurzfristigen sportlichen Erfolg.

„Wir möchten trotz Corona schuldenfrei bleiben“

Für Rejek und seine Mitstreiter um Sport-Geschäftsführer Samir Arabi „möchten Gestaltungsspielraum behalten und unser Handeln in die Zukunft ausrichten.“ Man wolle die Aufbruchstimmung durch die wirtschaftliche Sanierung und den Aufstieg clever für sich nutzen, statt immer wieder finanzielle Löcher zu stopfen. Kurzum: „Wir wollen trotz Corona schuldenfrei bleiben.“

Das Minus durch fehlende Zuschauereinnahmen gefährde die Arminia „nicht existenziell. Es führt auch nicht zu jenem mulmigen Gefühl bei der Lizenzierung, dass sich in Bielelfeld früher stets einstellte.“ Eine Herausforderung seien die aktuellen Umstände jedoch allemal.

Die Sponsoring-Partnern und Dauerkartenkunden habe man deshalb „kontaktiert, um Kompensationen anzubieten für Leistungen, die wir aktuell aufgrund der Spiele ohne Zuschauer nicht darstellen können.“ Dazu zählen laut Rejek etwa digitale Treffen mit Spielern aus dem Team um Kapitän Fabian Klos, die Inanspruchnahme von Gutscheinen oder Kurse an der Fußballschule.

Weitere News und Transfergerüchte rund um den deutschen Fußball findest du hier >>

Werbung

Ältere Artikel

Trainerpuzzle in Aue: Rückkehr von Aufstiegsheld Christian Tiffert wird immer konkreter

Beim FC Erzgebirge Aue laufen die Planungen für den direkten Wiederaufstieg bereits auf Hochtouren –…

6. Mai 2026

Nach sieben Jahren: FC Bayern und Torhüterin Mala Grohs gehen getrennte Wege

Der FC Bayern München verabschiedet im Sommer Torhüterin Mala Grohs nach sieben gemeinsamen Jahren. Der…

6. Mai 2026

Union plant Abwehr-Umbruch: Schweizer Nationalspieler Cömert als nächstes Puzzleteil?

Union Berlin treibt die Neugestaltung seiner Defensive mit Hochdruck voran und hat dabei offenbar einen…

6. Mai 2026

BVB-Knaller: Erster Sommertransfer soll bereits feststehen!

Während die Leistungen in den vergangenen Spielen den BVB-Fans eher wenig Mut auf die kommende…

5. Mai 2026

PSG-Star vor Wechsel? Lange Liste an Interessenten!

Gonçalo Ramos trifft am Mittwochabend mit Paris Saint-Germain auf den FC Bayern München. Dabei geht…

5. Mai 2026

„Herzens-Transfer?“: So stehen Schalkes Chancen auf eine Rückkehr von Kolasinac

Beim FC Schalke 04 laufen nach dem Aufstieg die Planungen für die Bundesliga auf Hochtouren…

5. Mai 2026

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Nutzererlebnis bieten zu können. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind.