Kof Amoako hat sich in Dresden zum Leistungsträger entwickelt. (Photo by Matthias Kern/Getty Images)
Kofi Amoako gilt als einer der spannendsten Talente der 2. Bundesliga – ein „Rohdiamant“, der sich in den letzten Monaten beeindruckend weiterentwickelt hat. Der 20-Jährige U20-Nationalspieler steht aktuell bei Dynamo Dresden unter Vertrag, wird aber bereits von mehreren Bundesligisten intensiv beobachtet. Ein Wechsel im Sommer scheint bereits ausgemachte Sache.
Amoako kam vor der laufenden Saison vom VfL Wolfsburg nach Dresden. Unter Trainer Nico Kovac hatte er einst sein Bundesliga-Debüt gefeiert, konnte sich im hochkarätigen Wolfsburger Kader jedoch nicht dauerhaft durchsetzen. Stationen in der 3. Liga beim VfL Osnabrück formten ihn weiter – und sein Wechsel zu Dynamo Dresden, den Ex-Sportchef Thomas Brendel als strategischen Coup einfädelte, erwies sich als Volltreffer.
In Dresden fand Amoako schnell seine Rolle als Schaltzentrale im defensiven Mittelfeld. Mit einer Zweikampfquote von über 60 Prozent, einer Passquote von rund 85 Prozent und beeindruckender Athletik gehört er inzwischen zu den Konstanten im Team von Trainer Thomas Stamm. Besonders seit der Winterverpflichtung von Robert Wagner wirkt das Mittelfeldduo enorm stabil – ein wichtiger Faktor für Dresdens starke Rückrunde.
Nicht nur sportlich, auch wirtschaftlich zahlt sich Amoakos Entwicklung aus: Sein Marktwert stieg laut Transfermarkt.de binnen neun Monaten von 900.000 Euro auf rund 2 Millionen Euro – Tendenz weiter steigend. Für Dynamo ein lukratives Szenario: Eine Ablösesumme im Bereich von 2 Millionen Euro gilt als realistisch. Wolfsburg würde nach Vereinsangaben im Falle eines Weiterverkaufs rund 200.000 Euro Beteiligung erhalten.
Das Interesse ist bereits groß. Nach Informationen aus Vereinskreisen haben unter anderem der Hamburger SV und Union Berlin ihre Fühler ausgestreckt, auch der italienische Erstligist US Lecce soll erneut beobachten. Für Amoako, der sich längst höhere Ziele gesetzt hat und perspektivisch in die Bundesliga zurückkehren möchte, wäre ein Wechsel im Sommer der nächste logische Schritt.
Aktuell weilt der gebürtige Hannoveraner mit der deutschen U20-Nationalmannschaft auf Länderspielreise. Beim jüngsten 2:1-Testspielsieg gegen Tschechien in Berlin überzeugte er über 70 Minuten als ballgewinnstarker Sechser. Am Dienstag steht die Begegnung gegen Polen in Lublin auf dem Programm – eine weitere Gelegenheit, sich auch international zu empfehlen.
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