Foto: Michael Regan/Bongarts/Getty Images
Seit Montagabend ist die Transferperiode zu Ende. Insgesamt verlief sie für Schalke zufriedenstellend – wären da nicht zwei Knackpunkte. Auf der einen Seite ist es dem Team um Jochen Schneider nicht gelungen, noch einen Stürmer zu verpflichten. Auf der anderen Seite hat man letztlich doch keinen Abnehmer mehr für Nabil Bentaleb gefunden. Der Algerier bleibt damit vorerst auf Schalke – anders als Hamza Mendyl und Yevhen Konoplyanka.
Obwohl sich Bentaleb lange mit Werder Bremen einig war, platze der Transfer am Ende. Der Grund dafür ist eine Knieverletzung, die sich der 24-Jährige am Ende letzter Woche zugezogen hat. Das ohnehin verletzungsgeplagte Werder Bremen wollte nicht noch einen verletzten Spieler an Bord. Schalke-Sportvorstand Schneider kündigte unmittelbar danach die Wiedereingliederung von Bentaleb an – obwohl dieser eigentlich schon lange aussortiert worden war. Laut „Bild“ soll Bentaleb nach der Reha-Rückkehrer unter David Wagner mit den Profis trainieren.
Eine Strafversetzung in die zweite Mannschaft sei erst mal demnach kein Thema. Bentaleb solle nicht noch mehr beschädigt und dadurch attraktiver für Interessenten im Winter werden. Erst einmal steht nach der Knie-Operation aber noch eine Zwangspause von acht Wochen an. Die Rückkehr in das Team-Training kann damit wohl erst im November stattfinden. Der Vertrag von Bentaleb auf Schalke ist noch bis zum 30. Juni 2021 gültig. Das Angebot von Bremen soll eine Leihe mit Kaufoption in Höhe von neun Millionen Euro vorgesehen haben.
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