FC Schalke 04

Dzeko? Karaman? So ist die Schalke-Lage vor Münster

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Beim FC Schalke 04 laufen die Vorbereitungen auf das richtungsweisende Spiel gegen Preußen Münster – doch nicht alle Profis können voll mitziehen. Während einige Stammkräfte kürzertreten müssen, macht ein Rückkehrer Hoffnung auf frischen Schwung im Aufstiegsrennen.

Dzeko fehlt, Karaman fraglich: Schalke vor wichtigem Duell

Vier Tage vor dem wichtigen Heimspiel gegen Preußen Münster läuft beim FC Schalke 04 die Vorbereitung auf Hochtouren – allerdings nicht ohne personelle Fragezeichen. Bei einer öffentlichen Trainingseinheit am Mittwoch zeigte sich, dass Trainer Miron Muslic weiterhin improvisieren muss.

Für positive Schlagzeilen sorgt Dylan Leonard. Der australische Verteidiger steht nach seiner schweren Sprunggelenksverletzung vor seinem Comeback. Statt am Profitraining teilzunehmen, sammelt er Spielpraxis in der U23, die am Abend (18 Uhr) bei den Sportfreunden Lotte antritt. Leonard hatte sich erst Ende Januar verletzt, doch seine Rehabilitation verlief schneller als erwartet. Eine Rückkehr in den Profikader noch in dieser Saison scheint realistisch.

Weniger klar ist die Situation bei mehreren Stammkräften. Kapitän Kenan Karaman absolvierte ebenso wie Moussa Ndiaye nur individuelles Training. Während Karaman nach seiner Gelbsperre wieder eine Option werden könnte, wird Ndiaye nach einer hohen Belastung und einem harten Foul vorsichtig gesteuert. Immerhin: Seine zwischenzeitliche Sperre für die kommende Partie wurde inzwischen annulliert.

S04 weiter ohne Dzeko und Katic

Auch im Offensivbereich gibt es Einschränkungen. Adil Aouchiche kehrte nach einem leichten Infekt teilweise ins Mannschaftstraining zurück, wurde jedoch noch geschont. Definitiv nicht zur Verfügung stehen weiterhin Edin Dzeko und Nikola Katic, die nach Schulter- beziehungsweise Knieproblemen ihre Reha fortsetzen.

Sportlich könnte das Duell gegen Münster richtungsweisend sein. Mit einem Sieg würde Schalke nicht nur einen weiteren Schritt in Richtung Bundesliga machen, sondern auch Druck auf die Konkurrenz ausüben. Rechnerisch ist sogar ein früher Aufstieg im April noch möglich – allerdings nur mit Schützenhilfe anderer Teams.

Klar ist: Schalke hat den Aufstieg in der eigenen Hand. Vier Siege aus den verbleibenden Spielen würden den direkten Weg zurück ins Oberhaus sichern – möglicherweise sogar als Zweitliga-Meister.

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