Foto: OSCAR DEL POZO/AFP via Getty Images
Bereits im Jahr 2009 wechselte Òscar Rodriguez zu Real Madrid. Seit 2018 ist der 21-Jährige an den Ligakonkurrenten CD Leganés ausgeliehen und zeigt dort gute Leistungen. Dennoch hat Óscar bei den Königlichen wohl keine Zukunft mehr. Interessenten für den offensiven Mittelfeldspieler gibt es zuhauf.
Insgesamt 13 Angebote soll Óscar vorliegen haben. Dies berichten die beiden „Onda Cero“-Radio-Reporter Alberto Fernández und Fernando Burgos. Im Podcast „La Brújula del Deporte“ ließ Burgos nun keine Zweifel daran, dass Real sein Talent im Sommer verkaufen will. Über einen Mangel an potenziellen Arbeitgebern kann sich Óscar jedoch nicht beschweren.
Der spanische U21-Nationalspieler soll schließlich gleich bei acht LaLiga-Teams auf der Liste stehen. Mit Lazio Rom, Sporting Lissabon und dem FC Schalke sind aber auch ausländische Vereine im Rennen. Óscars Vertrag in Madrid läuft noch bis 2023, dass er ihn erfüllt gilt jedoch als nahezu ausgeschlossen. Zumal Óscar zuletzt unter Beweis gestellt hat, dass er sich in Spaniens erster Fußball-Liga durchaus zu behaupten weiß.
Bereits in seiner ersten Saison für Leganés war er Stammspieler und stand bei 29 seiner 31 Liga-Einsätze von Beginn an auf dem Rasen. Dabei gelangen ihm vier Tore und vier Vorlagen. In dieser Spielzeit konnte sich Óscar weiter steigern. Mit sieben Treffern und zwei Assists ist er aktuell sogar der Top-Scorer der Peperioneros. Trotzdem befindet sich der Klub aus der Madrider Vorstadt derzeit als Tabellenvorletzter in akuter Abstiegsnot.
Während Óscar in Leganés sein Können zeigen durfte, hatte er es in der Hauptstadt angesichts der namhaften Konkurrenz zuvor noch deutlich schwerer. Für die erste Mannschaft von Real stand er bis heute nur ein einziges Mal auf dem Feld, in der Zwischenrunde der Copa del Rey im Spätnovember 2017 gegen Fuenlabrada. Ob das finanziell angeschlagene Schalke letztlich in der Lage sein wird, den feinen Techniker tatsächlich in die Bundesliga zu locken, darf bezweifelt werden. Ein Leihe könnte für Sportvorstand Jochen Schneider zwar sicherlich eine Option sein, ein solches Modell erscheint bei der Summe der Mitbewerber aber eher unwahrscheinlich.
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