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Lange sah es so aus, als würde sich Weston McKennie (22) in die Premier League verändern. Vor etwas mehr als einer Woche bestätigte Schalke 04 jedoch die Ausleihe zu Juventus Turin. Doch warum ausgerechnet der ewige Meister Italiens? Während seiner Vorstellung steht der US-Boy Rede und Antwort.
Am Montagnachmittag wurde Weston McKennie während einer Videopressekonferenz offiziell vorgestellt. Juventus Turin hatte sich erst kürzlich mit dem Mittelfeldmann verstärkt, der vorerst eine Saison auf Leihbasis im Piemont ran darf, bis im Sommer kommenden Jahres beim Eintreten gewisser Komponenten eine Kaufpflicht in Höhe von 18,5 Millionen Euro greift.
„Die Idee, hierher zu kommen und bei einem Klub mit einer großartigen Geschichte zu spielen, hat mich begeistert“, sagte McKennie am Montag. Außerdem habe Juve sofort sein Engagement für die internationale Bewegung Black Lives Matter goutiert. „Es war nicht nötig, mich davon zu überzeugen, zu Juventus zu kommen. Hier zu sein, ist ein Traum, der jetzt wahr geworden ist“, schwärmte der 22 Jahre alte Texaner, der noch bis 2024 an Schalke 04 gebunden ist.
McKennie hofft vor allen Dingen, sich einiges bei Andrea Pirlo abschauen zu können. Der frühere Weltklasse-Fußballer hat zur neuen Saison das Amt von Maurizio Sarri übernommen, der nach einer durchwachsenen Runde ohne internationale Erfolge seine Cheftrainer-Anstellung verlor.
„Meine Stärke ist die Eroberung von Bällen“, sagte McKennie, der sich darüber auch mit Pirlo unterhalten habe. „Er schätzt diese Eigenschaft. Was mein Einsatzgebiet betrifft, sind wir auf einer Wellenlänge.“ Eine Frage, die natürlich nicht fehlen durfte, war die nach Superstar Cristiano Ronaldo.
Er freue sich sehr darauf, künftig an der Seite des Portugiesen zu spielen, sagte McKennie, der sich durch Ronaldos Anwesenheit einige positive Auswirkungen im eigenen Spiel erhofft. Außerdem sei der McKennie stolz darauf, der erste US-Amerikaner in der Juve-Geschichte zu sein: „Die Möglichkeit zu haben, dieses Trikot zu tragen, mein Land zu repräsentieren und jungen Amerikanern den Fußball näher zu bringen, macht mich stolz.“
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