Photo by Lars Baron/Getty Images
Schalke Stürmer Moussa Sylla sollte den Verein eigentlich noch in diesem Wintertransferfenster in Richtung USA verlassen. Nun droht der bereits weit fortgeschrittene Wechsel zu platzen. Für die Königsblauen wird der Wegfall der dringend benötigten Einnahmen zu einem echten Problem.
Noch vor einer Woche sah alles nach einer klaren Sache aus: Moussa Sylla, der 26-jährige malische Nationalspieler, war sich mit New York City FC einig. Die Ablöse wurde auf etwa sechs Millionen Euro fix plus bis zu einer Million Euro an möglichen Boni taxiert. Der Medizincheck wurde bereits erfolgreich absolviert. Alle Modalitäten standen.
Schalke 04 plante fest mit diesem Geld, um unter anderem einen neuen Stürmer zu verpflichten und weitere Personalplanungen umzusetzen. Der Transfer sollte Schalke finanziell deutlich Luft verschaffen.
Doch plötzlich hakt es heftig: Laut der Bild, hat der Medizincheck von Sylla den potenziellen Käufer New York City FC offenbar verunsichert. Obwohl der Stürmer die Untersuchung zunächst bestanden hatte und der Transfer schon als so gut wie fix galt, soll der MLS-Klub im Nachgang neue Fragen zur körperlichen Verfassung des 26-Jährigen gestellt haben. Das führte dazu, dass New York von den ursprünglichen Konditionen abrücken will. Die Amerikaner drängen entweder auf eine Reduzierung der Ablösesumme oder verhandeln statt eines festen Verkaufs nur noch über eine Leihe mit Kaufoption.
Ein fixer Transfer ist damit alles andere als sicher, die Gespräche ziehen sich bereits seit Tagen. Schalke steht dabei massiv unter Druck, da die Einnahmen aus dem Sylla-Deal fest in die Winterplanungen eingeplant waren. Ohne die eingeplanten rund sieben Millionen Euro müssten die Königsblauen ihre Transferstrategie kurzfristig komplett überdenken.
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