Foto: Dean Mouhtaropoulos/Bongarts/Getty Images
In der letzten Saison ging es für Domenico Tedesco und Schalke in erster Linie darum, erfolgreich zu sein. Das war Königsblau dann auch, wie die am Ende zu Buche stehende Vizemeisterschaft belegt. Spielerisch konnte Schalke jedoch nur selten überzeugen, weshalb der Klub beinahe über die gesamte Spielzeit hinweg viel mediale Kritik erntete. Gegenüber dem „kicker“ erklärte Tedesco jetzt, wie seine Mannschaft mittelfristig spielen soll.
Ihm gehe es grundsätzlich „darum, den Gegner zu bewegen und bei Ballbesitz das Spiel über den Sechser zu verlagern und dann über außen zu kommen.“ Erste Früchte hat seine Arbeit schon gegen Mainz und Düsseldorf getragen. „Ich finde, dass man schon in den letzten Auftritten vor der Länderspielpause erste Veränderungen gesehen hat“, verrät Tedesco. Demnach habe Schalke weniger „auf zweite Bälle spekuliert“ als zu Saisonbeginn.
Von der Kritik an den zahlreichen Rotationen in den letzten Wochen möchte der 33-Jährige unterdessen gar nichts wissen. „Eine erste Elf wird es nicht mehr geben“, stellt der junge Trainer zum wiederholten Male klar. Er baue eher auf „eine fixe Achse“, die angeblich jede Mannschaft brauche. Um diese Achse, die „alle paar Wochen mal wechseln kann“, möchte Tedesco seine Entscheidungen dem Bericht zufolge von drei Faktoren abhängig machen: Der Frische, der Motivation sowie dem jeweiligen Gegner. Die Gründe für die Rotationen liegen also keinesfalls in einer noch nicht gefundenen Stammformation, sondern erweisen sich als deutlich vielschichtiger.
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