2. Bundesliga

Hertha BSC zieht ernüchterndes Fazit – Zukunft von Reese offen

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Hertha BSC hat auf der Mitgliederversammlung im City Cube Berlin eine kritische Bilanz der laufenden Zweitliga-Saison gezogen. Kapitän Fabian Reese trat im Trainingsoutfit vor rund 900 Mitgliedern auf und bedankte sich stellvertretend für die Mannschaft für die Unterstützung, machte aber zugleich deutlich, dass sich Team und Fans den Verlauf der Spielzeit anders vorgestellt hatten. Der Hauptstadtklub hatte den direkten Wiederaufstieg als Ziel ausgegeben, bei noch drei ausstehenden Partien ist dieses Vorhaben jedoch nur noch theoretisch realisierbar.

Verein spricht von unbefriedigender Saison

Vereinspräsident Fabian Drescher fand in seiner Ansprache deutliche Worte für die sportliche Lage. Die Saison sei aus Sicht der Verantwortlichen „unbefriedigend“ verlaufen, Hertha sei den eigenen Ansprüchen hinterhergelaufen. Besonders die Auftritte im heimischen Stadion hätten nicht den Erwartungen entsprochen – passend dazu die jüngste 0:1-Niederlage gegen Holstein Kiel, die das nächste Heim-Trauma bestätigte.

In der gesamten Spielzeit stand Hertha in der 2. Bundesliga nicht ein einziges Mal auf einem der ersten drei Plätze – ein klares Zeichen dafür, wie groß die Diskrepanz zwischen Anspruch und Realität ist. Drescher betonte, diese Situation müsse klar benannt werden, ohne Ausflüchte, und stellte die sportliche Leitung um Trainer Stefan Leitl und Sportdirektor Benjamin Weber in die Verantwortung, nun die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Reese als Leistungsträger – aber mit unklarer Perspektive

Fabian Reese bleibt sportlich einer der wichtigsten Spieler im Kader. In der aktuellen Zweitliga-Saison gehört der Offensivspieler zu den Top-Scorern seines Teams und war an zahlreichen Toren direkt beteiligt. Nach der jüngsten Niederlage gegen Kiel zeigte er sich tief enttäuscht und verwies darauf, dass Hertha zu wenige verlässliche Torschützen habe, um in der 2. Liga dauerhaft oben mitzuspielen.

  • Hertha verpasst voraussichtlich das Saisonziel Wiederaufstieg.
  • Präsident Drescher bewertet die Saison als „unbefriedigend“ und fordert Konsequenzen.
  • Leistungsträger wie Reese könnten im Sommer aus wirtschaftlichen Gründen zum Verkauf stehen.

Bereits jetzt wird über mögliche Abgänge spekuliert, etwa von Talenten wie Kennet Eichhorn oder Torhüter Tjark Ernst. Auch bei Reese ist offen, ob er in der kommenden Saison noch für Hertha aufläuft, zumal er mit seinen Leistungen das Interesse anderer Klubs geweckt hat.

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