IMAGO / Jan Huebner
Es waren verstörende Szenen, die sich in Dresden abspielten. Im Spiel zwischen Dynamo und Hertha BSC kam es zu heftigen Fan-Ausschreitungen, das Spiel musste unterbrochen werden. Der Berliner Klub hat nun ein erstes Statement veröffentlicht.
Die Fanlager beider Vereine sorgten für viel Pyro, einzelne Personen sprangen über Absperrungen. Dresdner Anhänger rannten vermummt entlang des Spielfeldes zum Hertha-Block und entwendeten eine Fahne, die später verbrannt wurde. Pyrotechnik wurde hin und her geschossen, die Polizei musste einschreiten und die Dynamo-Fans zurück in ihren Block drängen.
Dem Statement zufolge werde Hertha die Maßnahmen der Sicherheitsbehörden aktiv bei der Aufklärung unterstützen. Man wolle den Ermittlungen aber nicht vorgreifen oder sich an Spekulationen beteiligen: „Eine sachgerechte Bewertung der Auslöser und Abläufe ist uns daher gegenwärtig nicht möglich und steht uns auch aus rechtlichen Gründen nicht zu.“
Der Fußball-Zweitligist stehe im engen Austausch mit Dynamo, dem Deutschen Fußball-Bund und den Sicherheitsbehörden. „Darüber hinaus sehen wir einen Austausch mit der aktiven Fanszene, in dem die Ereignisse kritisch aufgearbeitet werden, als dringend geboten an“, hieß es. Vom DFB wurde eine Stellungnahme gefordert, Ermittlungen laufen.
Am Samstag wird Hertha den 1. FC Kaiserslautern im heimischen Olympiastadion empfangen. Bezüglich möglicher Veränderungen beim Sicherheitskonzept für das Spiel werde man im stetigen Austausch mit den Behörden seien und „sämtliche bekannten Informationen und gewonnenen Erkenntnisse zu aktuellen Lagen und Entwicklungen in die Bewertung“ einfließen.
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