IMAGO / Matthias Koch
Er ist das Supertalent von Hertha BSC. Kennet Eichhorn ist für die Berliner ein Juwel der Extraklasse, doch wurde im Januar durch eine schwere Verletzung ausgebremst. Jetzt ist der 16-Jährige in das Mannschaftstraining zurückgekehrt.
Seine Rückkehr kommt zur richtigen Zeit. Sieben Spiele vor Saisonende steht Hertha mit 44 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz, fünf Zähler hinter Hannover 96 auf Rang fünf und zwei weitere auf den Relegationsplatz, den Paderborn besetzt. Es muss ein Wunder geschehen, wenn man im Aufstiegskampf nochmal mitsprechen möchte. Eichhorn könnte hierfür mehr als nur hilfreich sein.
In die regnerische Trainingseinheit am Montagmittag wurde der Mittelfeldspieler sofort intigriert. Er konnte alle Übungen auf dem Schenkendorffplatz ohne Probleme bestreiten. Laut der Bild wird der Plan mit Eichhorn nun so sein, dass er bei der Auswärtspartie in Dresden noch zuschaut und am 11. April für das Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern in den Kader wieder aufgenommen wird.
Bedeutet: Er hat dann sechs Spiele, um zusammen mit der Hertha sich in das Duell um den Aufstieg zu stürzen. Seinen Platz hat in der Zwischenzeit ersatzweise Kevin Sessa übernommen, der Eichhorn im kicker-Interview ein „Wunderkind“ genannt hat und hervorhob: „Wenn er zurückkommt, ist das ein Super-Pluspunkt für die Mannschaft. Er bringt enorme Power und ein Riesentalent mit.“
Es ist kein Geheimnis, dass Eichhorn deshalb von mehreren Top-Klubs beobachtet wird. Es soll nationales Interesse geben – darunter vom FC Bayern München, RB Leipzig und Eintracht Frankfurt. Aber auch im Ausland stehen die Vereine Schlange. Vor allem aus England klopfen mehrere Teams an.
Vertraglich ist der Rechtsfuß bis 2029 an die Hertha gebunden. Ab Sommer greift aber eine Ausstiegsklausel von zehn bis zwölf Millionen Euro – abhängig vom internationalen Wettbewerb des jewiligen Klubs. Die Entscheidung trifft Eichhorn zusammen mit seiner Familie und Beratern.
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