Foto: Maja Hitij/Getty Images
Grönning war im Sommer ablösefrei vom Drittligisten FC Ingolstadt nach Berlin gewechselt, nachdem Hertha bereits im Januar Interesse bekundet hatte. Ursprünglich als Herausforderer im Sturm eingeplant, rückte er nach der schweren Sprunggelenksverletzung von Dawid Kownacki in die Rolle des Stammspielers. Trainer Stefan Leitl bestätigte ihn als neue Nummer eins im Angriff – zumindest bis zur Winterpause. „Wenn deine Neun Monate ausfällt und der Nächste kommt und zwei Tore macht, ist das natürlich überragend“, sagte Leitl.
Der Däne bringt Eigenschaften mit, die Hertha guttun: Wucht, Mentalität, Torinstinkt und unermüdlichen Einsatz. „Er macht’s im Training extrem gut“, lobte Abwehrchef Toni Leistner. „Er hat sehr an seinem Körper gearbeitet und Extraschichten geschoben. Harte Arbeit zahlt sich im Fußball immer aus.“ Auch die Umstellung von der 3. auf die 2. Liga meisterte Grönning mit Disziplin und Lernbereitschaft. „Er hat ein bisschen gebraucht, sich an die neue Liga anzupassen, natürlich auch an die Art und Weise, wie wir spielen“, erklärte Leitl. „Aber er kommt immer besser rein.“
Grönning selbst fühlt sich in Berlin wohl: „Ich hatte von Anfang an ein gutes Gefühl. Ich bin fit, ich habe kein Training verpasst. Ich habe das Gefühl, ich bin in meinem besten Fußball-Alter.“ Der Traum, einmal vor der Ostkurve zu treffen, ging gegen Münster in Erfüllung – ein emotionaler Moment für den Angreifer: „Das war ein besonderes Gefühl.“
Auch Kapitän Fabian Reese zeigte sich begeistert: „Für uns als Mannschaft ist es wichtig, einen zu haben, der trifft. Nächstes Mal macht er den Viererpack.“ Mit bislang drei Saisontoren ist Grönning auf dem besten Weg, sich dauerhaft in der Startelf von Hertha zu etablieren – und seine eigenen hohen Erwartungen zu erfüllen.
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