Hertha BSC

Ex-Herthaner Rehmer lobt Labbadia – Aber: „Es wird nicht ganz einfach“

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Bruno Labbadia soll der neu Heilsbringer bei Hertha BSC Berlin sein. Nach einem großen Trainerverschleiß in dieser Saison soll der vielfache Bundesliga-Trainer die Hertha zunächst in der Liga halten und dann langfristig weiter nach oben führen.

Vierter Trainer der Saison

Eine turbulente Saison liegt bereits jetzt hinter Hertha BSC Berlin. Drei Trainer konnten sich bisher als Chef der Mannschaft bezeichnen. Doch alle drei sind nicht mehr in den Diensten des Klubs. Mit großen Ambitionen übernahm sich der Klub in dieser Spielzeit. Bruno Labbadia soll nun die Bundesliga-Saison gesichert zu Ende bringen. Damit hat der Routinier Erfahrung. Klubs wie den Hamburger SV, VfL Wolfsburg oder auch VfB Stuttgart bewahrte er vor dem Gang in Zweitklassigkeit.

Ex-Herthaner Marko Rehmer lobt gegenüber „Sky“ die Anstellung Labbadias in Berlin: „Was mir gefällt, ist, dass er nicht so ein Sprücheklopfer ist“. Eine Eigenschaft, die Vorgänger Jürgen Klinsmann nun nachgesagt wird. Denn der ehemalige Bundestrainer begeisterte eher mit seinen Ambitionen und Plänen als mit sportlichen Ergebnissen, auch wenn die Mannschaft sich unter seiner Leitung zu stabilisieren schien. Mit Labbadia hat man nun einen anderen Typ gefunden. Labbadia sei ein Arbeiter mit vielen Emotionen, der aber auch viel von seiner Mannschaft verlange, beschreibt Rehmer den Übungsleiter.

Falscher Zeitpunkt für erneute Euphorie?

Für die Hertha hat Labbadia laut eigener Aussage viele Klubs abblitzen lassen. Ihn reizte die Aufgabe in der deutschen Hauptstadt sehr. Im Sommer wird man wohl erneut weitere Neuzugänge im Olympiastadion begrüßen dürfen. Doch bis dahin liegt vor der Hertha noch ein langer Weg. Vorerst muss man noch die Teilnahme an der Bundesliga für die nächste Saison fix machen. Sechs Punkte hat man Vorsprung auf den Relegationsplatz. „Ich glaube, es wird nicht ganz einfach“, schätzt Rehmer die Lage für den BSC ein. Die Trainer-Verpflichtung des erfahrenen Bundesliga-Fachmanns sorgt für Euphorie. Doch die gab es schon mehrfach in dieser Spielzeit in Berlin. Davon darf man sich nicht blenden lassen, sonst sind die großen Zukunftspläne plötzlich in ganze weiter Ferne.

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