Foto: Imago Images
Viel fehlte nicht mehr, dass Jessic Ngankam Hertha BSC auf Leihbasis noch vor dem Deadline Day verlassen hätte. In die 2. Bundesliga sollte es gehen. Sportvorstand Michael Preetz stimmte den Youngster rechtzeitig um.
Erst im Mai dieses Jahres unterzeichnete Jessic Ngankam den ersten Profivertrag seiner Karriere. Dieser lieferte ihm die Eintrittskarte in die erste Mannschaft. Beim 3:4 auswärts gegen den FC Bayern hatte Ngankam seinen ersten Treffer für das Bundesligateam von Hertha BSC erzielt.
Doch für die Blau-Weißen wollte der 20-Jährige zumindest für den Rest der Saison nicht mehr auflaufen. Dem „kicker“ zufolge war es sich bereits mit dem SC Paderborn über ein Engagement einig. „Wir haben ihm klargemacht, dass wir viel mit ihm vorhaben. Und dass Jessic einen Tag vor der Schließung des Transferfensters bei der weltbesten Mannschaft sein erstes Bundesliga-Tor für uns erzielte, hat seinen Blickwinkel sicher zusätzlich erweitert“, erläutert Sportchef Michael Preetz.
In der Berliner Chefetage haben sie eine äußerst hohe Meinung von Ngankam, der seit Kindesbeinen an in Herthas Nachwuchsabteilung spielt. Und von dieser ist er nahtlos in den Herrenbereich übergegangen. Für die Regionalliga-Mannschaft kommt Ngankam bereits auf starke 24 Torbeteiligungen. Schon im Winter soll er unmittelbar vor dem Wechsel zur TSG Hoffenheim gestanden haben, blieb aber wie auch im neuesten Fall in der deutschen Bundeshauptsatdt.
„Kraft, Athletik und Robustheit sind bei Jessic da. Jetzt geht es durch viele Trainingseinheiten und Wiederholungen und durch Spielpraxis darum, dass er diese Dinge dauerhaft abrufen kann“, charakterisiert Preetz den Nachwuchsmann.
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