Foto: Thomas F. Starke/Bongarts/Getty Images
Nachdem sich Gregor Kobel bereits offiziell für einen Verbleib beim VfB Stuttgart entschieden und einem möglichen Transfer nach Berlin somit eine Absage erteilt hatte, könnte die Hertha nun nochmal Hoffnung schöpfen.
Stuttgart hat Schwierigkeiten, die Ablösesumme zu stemmen. Der Aufsteiger müsste der TSG Hoffenheim eine festgeschriebene Ablösesumme von rund 5 Millionen Euro überweisen, um sich die Dienste von Kobel zu sichern.
Gregor Kobel war in der vergangenen Saison von dem Verein aus Sinsheim an den VfB ausgeliehen und wusste im Schwabenland zu überzeugen. Da die Leihe nun auslief, gingen in Hoffenheim zahlreicher Angebote für den 22-Jährigen ein. Unter anderem Red Bull Salzburg, der FC Augsburg und Fortuna Düsseldorf sollen Interesse gezeigt haben. Zwischenzeitlich soll auch der FC Schalke eine Anfrage gestellt haben. Bis zuletzt galt Hertha BSC zwar als ein heißer Wechselkandidat. Um die Gunst des Schweizers buhlte die Alte Dame jedoch vergebens.
Nun, da Stuttgart möglicherweise nicht in der Lage ist, die finanziellen Mittel für die Verpflichtung von Kobel aufzubringen, dürften die hartnäckigen Berliner einen erneuten Versuch wagen. Dank der Millionen von Investor Lars Windhorst sind die Hauptstädter schließlich in der komfortablen Lage, die Ablösesumme locker stemmen zu können.
Die Stuttgarter sehen sich für den Fall eines Scheiterns schon anderweitig um. Eine interne Lösung ist dem Vernehmen nach nicht geplant. So soll laut „kicker“ Kontakt zu Julian Pollersbeck vom Hamburger SV bestehen. Der 25-Jährige ist noch bis 2021 an den HSV gebunden und dürfte die Hansestädter bei einem entsprechenden Angebot verlassen. Die mögliche Ablösesumme bewegt sich weit unter den aufgerufenen sechs Mio. Euro für Kobel.
An einen Grashalm klammert sich der VfB aber weiterhin. Pablo Maffeo ist aktuell an den spanischen Zweitligisten Girona verliehen. Bei einem Aufstieg in die Primera Division würde eine Kaufplicht greifen, die Stuttgart rund 7 Mio. Euro einbringen würde. Das wäre der nötige Geldregen, um Kobel zu verpflichten. Bis dahin kann sich wiederum die Hertha zumindest Hoffnung machen, ihren Wunschkeeper zu bekommen.
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