Hertha BSC

Nächste Pleite für Hertha: „Muss aufpassen, was ich jetzt hier sage“

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Für Hertha BSC war es wieder ein grauenhaftes Ergebnis. Mit 0:1 verloren die Berliner gegen den 1. FC Magdeburg. Die Spieler sahen nach der Partie ziemlich geladen aus und machten ihren Ärger breit.

Verdiente Berliner Niederlage in Magdeburg

„Ich muss schon aufpassen, was ich jetzt hier sage.“ So begann Trainer Stefan Leitl seine Einschätzung auf der Pressekonferenz zur Niederlage in der Avnet Arena. Eine kurze Pause zum Überlegen brauchte er, sprach erstmal über das Gegentor: „Beispielhaft ist das Gegentor, da fehlt es mir komplett an Intensität und an Einstellung, den Rückwärtsgang einzulegen.“ Es war ein Paradebeispiel für schwache 60 Miniten. Die ist die Niederlage verdient aus seiner Sicht.

Gegenüber Sky wurde der Coach aber deutlicher: „Wir müssen uns an die eigene Nase packen. So wird’s schwer, die letzten beiden Spiele zu punkten.“ Deutlich wurde Leitl aber auch während der Halbzeitpause und machte klar, dass sich seine Mannschaft nicht mehr so präsentieren werde. Den Profis werde „definitiv“ ein Donnerwetter drohen.

Vor 28.123 Zuschauern setzte Hertha den Trend fort, nicht zwingend genug gespielt zu haben. „Es ist nicht das erste Spiel, wo wir vorne einfach irgendwie auch zu wenig kriegen“, sagte ein angefressener Luca Schuler gegenüber Reportern, darunter Fussballdaten. Ideenlos sei es nicht gewesen, es hakt eher an der zu langen Überlegung den letzten Pass zu spielen und schlussendlich der Abschluss. „Das ist ein Problem der vergangenen Wochen“, pflichtete Torwarte Tjark Ernst ihm bei.

Schuler entschuldigt sich bei Hertha-Fans

„Es ist halt einfach zu wenig. Ich bin extrem sauer auf uns selbst. Extrem enttäuscht“, fügte Schuler hinzu, der erneut in der Startelf stand, aber in der zweiten Halbzeit ausgewechselt wurde. Für ihn kam Sebastian Grönning, der erstmals seit zwei Monaten wieder einen Einsatz bekam. Dawid Kownacki war gar nicht erst im Kader, Leitl hatte ihn rausgestrichen. Beim Polen stehen die Anzeichen auf Abschied.

Entschuldigt hat sich Schuler auch bei den Fans: „Es tut mir leid für jeden, der heute seinen Sonntag geopfert hat und hierhergekommen ist. Und für alle, die sich das zu Hause angeguckt haben.“ In Magdeburg waren fast 3000 Berliner Anhänger dabei. Diego Demme erklärte: „Wir spielen natürlich auch für die Fans, da ist Motivation genug da.“

Für Hertha geht es nun in die verbleibenden zwei Pflichtspielen in dieser Saison. Am kommenden Sonntag trifft der Hauptstadtklub auf Greuther Fürth, die sich mitten im knappen Abstiegskampf befinden. Am Wochenende darauf geht es auswärts nach Bielefeld für den letzten Spieltag der Saison.

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