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In dieser Saison hat Kennet Eichhorn schon oft Geschichte geschrieben, gegen Eintracht Braunschweig kam die nächste Premiere für den 16-Jährigen dazu. Nach einem Foul bekam er die Rote Karte zu Gesicht. Wie lange Hertha BSC auf ihn verzichten muss, steht nun fest.
Für die Berliner war es ein bitterer Nachmittag. Nachdem Fabian Reese in der ersten Hälfte für die Führung sorgte und die Hertha saubere 45 Minuten auf den Platz brachte, kippte die Lage. Braunschweig wurde stärker, während die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl um ihre Chancenverwertung haderte. In der 78. Spielminute folgte der Braunschweiger Ausgleich durch Max Marie. Zu dem Zeitpunkt war Hertha bereits in Unterzahl.
Denn sechs Minuten zuvor rauschte Eichhorn mit offener Sohle ins Schienenbein von Gegenspieler Florian Flick. Schiedsrichter Patrick Alt entschied sich erst für die Gelbe Karte, wurde aber vom VAR zum Monitor gebeten. Die finale Entscheidung war der Platzverweis, es lag ein „gesundheitsgefährdendes Foul“ vor, wie der Referee über die Stadionlautsprecher verkündete. Damit wurde Eichhorn zum jüngsten Rot-Sünder der Zweitliga-Historie. Das Spiel endete 1:1.
Am Montag gab das Sportgericht vom Deutschen-Fußball-Bund bekannt, dass Eichhorn „wegen eines rohen Spiels“ für zwei Spiele gesperrt wurde. Damit verpasst er das kommende Heimspiel gegen Holstein Kiel und die darauffolgende Auswärtspartie in Magdeburg. Am 33. Spieltag, wenn Hertha zum letzten Mal in dieser Saison zu Hause spielt, wird der Youngster zurückkehren. Am letzten Spieltag gastieren die Hauptstädter in Bielefeld.
Da seine Zukunft nicht in Berlin zu liegen scheint, werden es wohl die letzten zwei Spiele im blau-weißen Dress. Seit Monaten schwirren Gerüchte umher, über einen Wechsel im Sommer. Wohin es Eichhorn verschlägt, ist offen. Das Supertalent wird mit mehreren Klubs im nationalen, aber auch internationalen Raum in Verbindung gebracht. Seine Ausstiegsklausel befindet sich im Bereich der zehn bis zwölf Millionen Euro. Geld, das Hertha nötig hat.
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