Hertha BSC

Vedad Ibišević im Interview: „Das war immer mein Traum“

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Vedad Ibišević ist genauso wie die gesamte Mannschaft äußerst erfolgreich in die neue Spielzeit gestartet. Er stand bisher in allen acht Pflichtspielen auf dem Platz und erzielte dabei fünf Tore für die Hertha und bereitete einen weiteren Treffer vor. Im Interview mit „herthabsc.de“ sprach er nun über diverse Themen.

„Einfach ein geiles Gefühl“

Vedad Ibišević hat mittlerweile seit fast einem Jahr nicht mehr auswärts in der Bundesliga getroffen. Die letzten sechs Tore des Angreifers fielen alle im Olympiastadion. Der Bosnier findet das „geil“, und spricht davon dass es einfach ein „geiles Gefühl ist, vor der Ostkurve zu jubeln“. Er sagt: „Es war immer mein Traum, Fußballer zu werden und mit den Fans zu jubeln“. Zudem findet der Kapitän der „Alten Dame“ grundsätzlich, dass das Zusammenspiel zwischen den Profis und den Fans äußerst wichtig ist.

Der mittlerweile 34-Jährige denkt, dass sein fortgeschrittenes Fußball-Alter sowohl Vor-, als auch Nachteile hat. Zum einen sagt er, dass er „jeden Tag kämpfen muss, um fit zu bleiben“, zum anderen sieht er aber auch, dass er mittlerweile „die Erfahrung hat, die man nicht trainieren kann“. Diese zeigt sich immer wieder. Der Abschluss von Ibišević ist sehr souverän, was einer der Gründe ist, warum er immer noch regelmäßig trifft.

Ibišević rät zu Vorsicht bei Saisonzielen

In seiner Premierensaison bei Hertha BSC 2016/2017 erzielte der Bosnier zwölf Tore und bereitete vier Tore vor. Für diese Spielzeit setzt er sich trotz des sehr erfolgreichen Saisonstarts keine spezielle Marke als Ziel: „Ich habe mir in meiner ganzen Karriere nie Zielvorgaben betreffend Toren gesetzt. Ich weiß nämlich, wie unberechenbar und unplanbar der Fußball ist“. Es ist auch durchaus möglich, dass der 23-jährige Davie Selke im Laufe dieser Saison wieder den Platz von Ibišević einnimmt. Insofern ist seine Haltung durchaus nachvollziehbar.

Ähnlich defensiv äußert sich der 34-Jährige auch bezüglich des Saisonziels der Hertha. Er sagt: „Wir sind gut beraten, uns so früh in der Saison noch nicht so viele Gedanken darüber zu machen, wo wir am Ende stehen könnten. […] Wir waren seitdem ich bei Hertha bin, schon zwei Mal in der Situation, dass wir eine überragende Hinrunde gespielt haben und das trotzdem nicht bis zum Schluss durchziehen konnten“. Dementsprechend möchte Ibišević einfach den weiteren Saisonverlauf abwarten. Wenn er in Topform bleibt, könnte eine Europa-Qualifikation aber durchaus im Bereich des Möglichen für die Hertha sein.

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