Jens Schlueter/Getty Images for DFB
„Thomas Stamm und das gesamte Trainerteam genießen unser vollstes Vertrauen. Und das unabhängig vom Spiel gegen Nürnberg“, stellte Brendel unmissverständlich klar. Für den Sportdirektor steht fest: Die Saison war von Beginn an als Herausforderung angelegt. „Wir haben gewusst, dass es eine ganz schwere Saison wird, bei uns muss alles zusammenlaufen. Das Ziel ist der Klassenerhalt. Und ich bin nach wie vor der Meinung, dass wir da eine realistische Chance haben.“
Brendel lobt Stamm als einen der besten Trainer, den Dynamo bereits mehrfach seine Qualitäten habe unter Beweis stellen lassen. Die Frage nach einem Trainerwechsel stelle sich „weder für Freitag, noch für die Zukunft“. Dennoch räumt der Sportchef ein: „Es nützt nichts, du brauchst jetzt Punkte.“ Die Spielidee müsse überdacht werden.
Dynamo habe zwar oft Ballbesitz, könne diesen aber nicht in Siege ummünzen. „Wir müssen das Momentum auf unsere Seite ziehen. Viel verteidigen, viel den Ball von unserem Tor weghalten, den Heimsieg herbeikämpfen“, so Brendel. Die Kritik an seiner Kaderzusammenstellung, der von vielen die Zweitliga-Tauglichkeit abgesprochen wird, weist er nicht von sich, relativiert aber: „Ich sehe weder im Erfolgsfall, noch jetzt den Anteil nur bei mir. Das ist ein Gemeinschaftsprojekt.“
Mit Blick auf den Winter kündigt Brendel Nachjustierungen an: „Wenn wir die Situation analysiert und Fehler erkannt haben, müssen die in der Winterpause kadertechnisch behoben werden.“ Erste Erkenntnisse habe man bereits gesammelt. Finanzielle Spielräume seien vorhanden, auch wenn das Budget weit hinter dem von etablierten Zweitligisten wie Hertha BSC liege. „Dass man sich als Aufsteiger fünf, sechs gestandene Zweitliga-Spieler holt, ist schlichtweg nicht möglich.“
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