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Einen herben Rückschlag erwischte Greuther Fürth direkt in der ersten Runde des DFB-Pokals. Beim Regionalliga-Klub SV Babelsberg verloren die „Kleeblätter“ mit 7:6 nach Elfmeterschießen. Auch wenn es für die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl das erste Pflichtspiel der aktuellen Saison war, sorgt das Ausscheiden sicherlich für eine gebremste Euphorie. Dass der Klassenerhalt für den Aufsteiger eine große Herausforderung wird, müsste nach dem blamablen Aus im DFB-Pokal mittlerweile allen Fürthern bewusst sein.
Am kommenden Samstag steht dann die erste Aufgabe in der Bundesliga an. Um 15:30 Uhr müssen die Fürther beim VfB Stuttgart ran. Knapp eine Woche vor dieser Begegnung, muss die Bundesliga-Tauglichkeit des Kaders jedoch in Frage gestellt werden. Mehrere Leistungsträger der erfolgreichen Aufstiegssaison haben den Verein in diesem Sommer verlassen.
Besonders die Abgänge der deutschen Junioren-Nationalspieler Anton Stach (Mainz), David Raum (Hoffenheim) und Paul Jaeckel (Union Berlin) haben große Lücken hinterlassen. Auch der Transfer des Offensiv-Akteurs Sebastian Ernst, der zu Hannover 96 gewechselt ist, kann als Verlust bezeichnet werden. Mit 13 Torbeteiligungen (sieben Tore und sechs Vorlagen) in der Vorsaison, hatte Ernst seinen Teil zum Aufstieg beigetragen.
Um diese Lücken zu schließen, verpflichteten die Verantwortlichen mit Max Christiansen, Gideon Jung, Nils Seufert, Justin Hoogma, Jessic Ngankam und Adrian Fein mehrere junge Spieler. Der Großteil der Neuzugänge konnte bereits Erfahrung in der 1. Bundesliga sammeln. Gleichzeitig ist jedoch zu erwähnen, dass die meisten dieser Spieler zuletzt nur wenig Spielpraxis sammeln durften. Ob Fürth damit einen richtigen Weg einschlägt, bleibt abzuwarten.
Auf insgesamt 338 Bundesligaspiele kommt der aktuelle Kader von Greuther Fürth. In dieser Rangliste steht das Team somit auf dem letzten Platz. Die meiste Erfahrung in Deutschlands höchster Spielklasse sammelten bisher Branimir Hrgota (104 Spiele) und Gideon Jung (78). Beide Spieler haben zuletzt jedoch nur noch in der 2. Liga gespielt. Die letzten Erstligaspiele liegen bereits ein paar Jahre zurück.
Mit einem Durchschnittsalter von knapp 23,8 Jahren stellt der Verein zudem das zweitjüngste Team der aktuellen Bundesligavereine. Lediglich der VfB Stuttgart läuft mit einem noch jüngeren Kader auf. Es bleibt abzuwarten, ob Trainer Leitl aus dem Team eine wettbewerbsfähige Mannschaft formen kann. Nach Stuttgart warten in den kommenden Ligaspielen Arminia Bielefeld und der 1. FSV Mainz 05.
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