2. Bundesliga

SV Darmstadt 98: Aufstiegskandidat gegen Abstiegskandidat

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Am Freitag, den 13. März, spielte der SV Darmstadt 98 auswärts gegen den 1. FC Magdeburg in der 2. Bundesliga. Eine hitzige Partie voller Chancen endete mit einem nicht unverdienten Unterschieden. Besonders für Darmstadt ist das allerdings viel zu wenig. Ein Spielerbericht:

Erste Halbzeit, deutliche Dominanz von Magdeburg

Anpfiff war pünktlich um 18:30 Uhr in Magdeburg. Und die Lilien begaben sich früh ins Gegenpressing, wodurch sie beim Gegner schon frühe Fehler hervorbrachten. Die erste gute Aktion kam in der achten Spielminute. Falko Michel im Trikot der Magdeburger schoss den Ball aus der Distanz und forderte eine großartige Parade von Darmstadts Torwart Marcel Schuhen. In der 21. Minute hatte Ghrieb auf der rechten Außenbahn viel Platz und versuchte den Ball an den Teamkollegen Hercher zu schießen, doch stand dabei deutlich im Abseits. Der daraufhin von Darmstadts Akiyama ausgeführte Einwurf wurde vom Schiedsrichter als ungültig gewertet. In der 30. Minute brachte Richter einen Freistoß hoch in die Box, doch Reimann konnte diesen Schuss problemlos halten. Lidberg riss in der 32. Minute Gegenspieler Michel um und bekam dafür vom Schiedsrichter die gelbe Karte. Die nächste große Torchance für die Magdeburger in der 35. Minute. Zukowski rannte den Darmstädtern förmlich davon und legte den Ball quer für Atik, der die Kugel zu Stalmach beförderte. Nur mit Mühe konnte Schuhen auch diesen Ball halten und sein Team vor dem Rückstand retten. Die Lilien ließen sich ihre Schwäche bei Auswärtsspielen deutlich anmerken. In der ersten Halbzeit hatte Magdeburg deutlich mehr Ballbesitz und performte, als wären sie die Mannschaft an der Tabellenspitze.

Der SV Darmstadt 98 ließ für beide Mannschaften Tore fallen

Die zweite Halbzeit begann direkt mit einer gelben Karte für Atik des 1. FC Magdeburg. Er hielt Lidberg fest und unterband einen schnellen Gegenstoß der Gäste. Die Heimmannschaft machte weiter, wo sie vor der Pause aufhörten und erhielten schon in der 50. Minute eine weitere gute Torchance, welche sie aber nicht verwandeln konnten. In der 58. Minute kam es für die Lilien zum Fall. Schmidt geht zu Boden und brauchte medizinische Unterstützung außerhalb des Feldes. Als Ersatz für den Mittelfeldspieler wurde Merveille Papela eingewechselt. Die Magdeburger erhielten schlussendlich in der 62. Minute die wohl verdiente Führung, jedoch durch ein Eigentor der Darmstädter durch Fabian Nürnberger. Dies spannte die Situation für die Darmstädter weiter an. Doch diese Spannungen setzten die Lilien gekonnt in die Chance für den Ausgleich um. Torwart Dominik Reimann hatte Glück, dass der Ball ihm direkt in die Arme flog und konnte das Tor somit verhindern. In der 67. Minute war es für die Lilien endlich soweit. Der frisch aus der Verletzungspause kommende Nürnberger konnte seinen Fehler beheben und erzielt den Ausgleich.

Zunehmende Aggressivität im Spiel

Durch den Ausgleich bekam das Spiel eine ganz neue Hitze und beide Teams kämpften um weitere Tore. Die nächste gelbe Karte bekamen die Magdeburger in der 81. Minute zu sehen. Aufgrund eines taktischen Foulspiels des polnischen U21 Nationalspielers Stalmach gegen Marseiler. Dies war auch die fünfte gelbe Karte, welche Stalmach innerhalb der letzten Spiele bekam und wird schlussendlich in der kommenden Partie gegen Elversberg auf der Bank sitzen müssen. Die Heimmannschaft wurde im laufe des Spiels zunehmend aggressiver und versuchten um jeden Preis sich die drei Punkte zu holen. Dafür sahen sie aber in der 87. Minute erneut gelb, nachdem Müller ein Foul gegen Marseiler ausübte. Die Darmstädter erhielten für diese Aktion einen Freistoß, welchen sie jedoch nicht in ein Tor verwandeln konnten. Kurz darauf wurde Marseiler schlussendlich gegen Serhat Semih Güler ausgewechselt. Beide Teams versuchten in den letzten Spielminuten nochmal die Partie für sich zu gewinnen. Schlussendlich blieb es bei dem Unentschieden und der FCM war der deutliche Favorit in diesem Spiel, da sie deutlich mehr Chancen und Ballbesitz hatten. Sie ließen den Aufstiegskandidaten keine Chance auf einen Sieg.

Schon im Vorfeld kündigte Florian Kohfeldt eine Spannende Partie für die Darmstädter an, da er genau wusste, wie stark die Magdeburger sein können. Und die Magdeburger gaben alles um dieser Einschätzung des gegnerischen Trainers gerecht zu werden. Hinzu kommt die Schwäche bei Auswärtsspielen der Darmstädter, welche es Magdeburg nochmals vereinfachte das Spiel zu dominieren. Kommende Woche treffen die Lilien am Samstag (21. März) Zuhause auf den momentanen Tabellenführer FC Schalke 04. Dort haben sie die Möglichkeit erneut wichtige Punkte zu sammeln und durch ihren Heimvorteil zu glänzen.

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