VfL Bochum 1848

Vor Duell mit Ex-Klub Bochum: Terrazzino hofft, dass „mehrere Vereine aus Nordrhein-Westfalen aufsteigen“

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Marco Terrazzino spielte zwei Jahre beim VfL Bochum. Mittlerweile kickt er im Dress des SC Paderborn. Am heutigen Freitagabend treffen die beiden Klubs aufeinander. Im engen Rennen der zweiten Liga ist fast jedes Spiel ein Spitzenspiel. Zumindest traut Terrazzino beiden Teams den Gang in die Erstklassigkeit zu.

Top-Talent unter den Erwartungen

Lange Zeit galt Marco Terrazzino als Versprechen des deutschen Fußballs. In den DFB-Jugendmannschaften machte der mittlerweile 29-Jährige mächtig auf sich aufmerksam. Mit der Hoffenheimer B-Jugend wurde er sogar Deutscher Meister. Die ganz große Karriere blieb dem Offensivspieler aber verwehrt. Nach mehreren Erst- und Zweitligastationen hat es ihn mittlerweile nach Paderborn verschlagen.

Der Absteiger aus der Bundesliga steht aktuell im Liga-Mittelfeld. Allerdings mit Anschluss an die Spitze. Auf Platz eins beträgt der Rückstand nur fünf Zähler. Der kommende Gegner aus Bochum ist auf dem dritten Platz platziert. Bei einem Sieg der Paderborner würde man gleichziehen. Auf die Rückkehr freut sich Terrazzino bereits. Wie er im Interview mit „Reviersport“ erzählt, hat er noch Kontakt in das Ruhrgebiet: „Mit Anthony Losilla, Simon Zoller und Robert Zulj stehe ich schon regelmäßig im Austausch. Auch mit Danny Blum, da wir ja beide Mannheimer sind und uns dort das ein oder andere Mal über den Weg gelaufen sind. Zudem kenne ich den Physiotherapeuten Frank Zöllner noch sehr gut.“

Ausgeglichenheit als großer Reiz

Die erneute Ausgeglichenheit empfindet er als sehr spannend. Zwischen Platz eins und 18 liegen derzeit „nur“ 15 Punkte. Im Vergleich dazu: In der ersten Liga hat Bayern München ganze 20 Zähler Vorsprung gegenüber Schalke 04: „Diese Saison ist es wirklich sehr ausgeglichen. Allgemein ist für einige Vereine diesmal die Chance sehr groß, aufzusteigen. Da zähle ich auch den VfL dazu, die eine sehr gute Mannschaft haben. In den ersten elf, zwölf Spielern steckt eine enorme Qualität. Wir gehen natürlich mit Respekt in das Spiel hinein, aber auch mit viel Freude und Lust. Wir vertrauen auf unsere eigenen Stärken und wollen selbstverständlich gewinnen.“
Trotz Platz zehn darf man sich in Ostwestfalen also Chancen ausrechnen. Bis zum Ende dürfte auch der SCP in diesem Rennen mitmischen: „Es gibt keine klaren Aufstiegsfavoriten und es ist sehr eng in der Tabelle. Bis zum Ende wird es ein Kampf zwischen mehreren Vereinen. Wir wollen natürlich die Runde auch so erfolgreich wie möglich gestalten. Ich hoffe, dass am Ende ein oder mehrere Vereine aus Nordrhein-Westfalen aufsteigen.“
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