1. FC Saarbrücken

Trainer-Entscheidung gefallen: Macht Saarbrücken mit Luginger weiter?

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Der 1. FC Saarbrücken setzt im Abstiegskampf der 3. Liga auf Kontinuität und geht mit Jürgen Luginger als Cheftrainer in die Rückrunde. Der 58‑Jährige, eigentlich Sportdirektor des Klubs, hatte das Amt Ende November nach der Trennung von Alois Schwartz übernommen und die letzten vier Spiele bereits interimistisch betreut. Nun wurde er offiziell bis Saisonende bestätigt.

Zwar blieb der große Befreiungsschlag aus, doch die Leistungen gegen Essen (2:3), Mannheim (1:2), Hoffenheim II (2:2) und Rostock (1:1) sorgten intern für Zuversicht. Kapitän Manuel Zeitz hatte nach dem Remis gegen Hansa erklärt: „Wenn wir so weiterspielen, dann werden wir die Punkte zwangsläufig holen.“

„Vertrauen der Mannschaft erarbeitet“

Der Verein begründet die Entscheidung mit der positiven Entwicklung unter Luginger. In einer Mitteilung heißt es: „Das Trainerteam hat in den vergangenen Wochen wichtige Impulse gesetzt und sich das Vertrauen der Mannschaft erarbeitet. Auf dieser Basis soll die Rückrunde mit klarer Struktur, hoher Intensität und voller Überzeugung angegangen werden.“ Luginger wird weiterhin von NLZ‑Leiter Karsten Specht unterstützt, den er selbst als Co‑Trainer ausgewählt hatte.

Auch Präsident Hartmut Ostermann stärkt dem gebürtigen Niederbayern den Rücken: „Jürgen Luginger kennt den Verein, die Mannschaft und das Umfeld wie kaum ein anderer. Als Cheftrainer steht er für Stabilität, klare Abläufe und eine direkte Ansprache. Gemeinsam mit Karsten Specht werden wir die Rückrunde geschlossen, fokussiert und mit voller Entschlossenheit angehen.“

Der FCS überwintert auf Rang 15 und steht direkt zum Jahresauftakt vor einer schweren Aufgabe: Am 17. Januar kommt Spitzenreiter Energie Cottbus in den Ludwigspark. Es folgen Partien bei Viktoria Köln und zu Hause gegen Osnabrück. Für Luginger und sein Team zählt nun vor allem eines: Möglichst schnell den ersten Sieg unter seiner Regie einzufahren.

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