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An Ende war es ein bitterer Abschied für den VfL Osnabrück aus der zweiten Fußball-Bundesliga. In einem dramatischen Relegations-Rückspiel gegen den FC Ingolstadt zog man letztendlich den Kürzeren und musste den Gang in die dritte Liga antreten. Mit Marc Heider ist einer der wichtigsten Führungsspieler trotzdem an Bord geblieben. Er will die vergangene Saison schnellstmöglich korrigieren.
„Das hatte schon den einen oder anderen Tag gedauert. Der Abstieg hat mich definitiv mitgenommen. Irgendwann musste der Blick aber auch wieder nach vorne gehen – die Vergangenheit kann man ja nicht mehr beeinflussen“, erklärt der Mittelstürmer des VfL im Interview auf der Homepage des DFB. Denkbar knapp scheiterte man in der Gesamtwertung (Hinspiel: 0:3, Rückspiel: 3:1).
Dass der großgewachsene Knipser auch in der dritten Spielklasse für Osnabrück aufläuft, war nicht selbstverständlich. Der ehemalige Kieler zeigte, dass er auch mit seinen 35 Jahren noch Zweitliga-Qualität hat. Seine Verlängerung vor einem Monat soll auch eine Signalwirkung sein. Vor allem ist es aber ein Bekenntnis zum Herzensverein.
„Es ist kein Geheimnis, dass der VfL mein Verein ist. Als der Klub signalisiert hatte, mit mir verlängern zu wollen, war es für mich klar, dass ich bleibe. Schon im Nachwuchsbereich hatte ich für Osnabrück gespielt. Ich bin zwar in Sacramento in den USA geboren worden, weil mein Vater als Kampfpilot der Bundeswehr zeitweise im Ausland stationiert war. Aufgewachsen bin ich aber in Recke, nur etwa 30 Kilometer von Osnabrück entfernt“, beschreibt Heider seine Verbundenheit zu den Ostwestfalen.
Geändert hat sich aber die Besetzung der Trainerbank. Daniel Scherning ist neuer Coach des Absteigers. Scherning kennt die Region sehr gut. Zuvor trainierte er bei Arminia Bielefeld und beim SC Paderborn verschiedene Mannschaften. Die Mentalität passe laut Heider zur diesjährigen VfL-Mannschaft: „Er hasst es zu verlieren, ich kann mich da nahtlos einreihen. Diese Einstellung lebt er auch den Spielern vor. So kann er die Mannschaft noch besser mitnehmen. Wir wollen offensiven Fußball zeigen und in den Partien die Initiative übernehmen.“
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