Foto: Christian Kaspar-Bartke/Bongarts/Getty Images
Beim 1.FC Köln geht der sportliche Trend weiter bergab. Nach der 1:2-Heimniederlage am Freitagabend gegen die TSG Hoffenheim rangieren die Domstädter auf dem 17. Tabellenplatz. Personell haben die Kölner bereits Konsequenzen gezogen. Sowohl Trainer Achim Beierlorzer als auch Geschäftsführer Sport Armin Veh mussten ihre Posten räumen. Als mögliche Nachfolger wurden schnell Pal Dardai und Horst Heldt gehandelt. Zuletzt berichtete der „Kicker“, dass der „Effzeh“ Kontakt zu Dardai aufgenommen haben soll. Erste Gespräche gab es wohl auch mit Heldt. Zu einer Einigung ist es bisher allerdings nicht gekommen, wie Heldt am Mittwoch selbst bekannt gab.
Bereits Ende Oktober heizte Heldt die Gerüchte über ein Engagement bei den Rheinländern an, als er beim Heimspiel der Kölner gegen Paderborn zu Gast im Müngersdorfer Stadion war. Nun sollen sich die Gespräche intensiviert haben und „Sport1“ berichtete bereits über eine mögliche Einigung. Das hat Heldt gegenüber der „dpa“ nun jedoch selbst dementiert. Er könne diese Information nicht bestätigen und wolle sich nicht weiter zu der Thematik äußern. Wie eine konkrete Absage klingt das allerdings noch nicht. Fest steht, dass sich der 49-Jährige die Tür weiter offen gehalten hat.
Sollte es aber nicht zu einer Übereinkunft zwischen den Parteien kommen, bringt der „Express“ zwei weitere Namen ins Spiel. Offenbar sollen auch Erik Stoffelshaus und Thomas Eichin im Rennen um den vakanten Posten des Sportchefs sein. Stoffelshaus war von Anfang 2017 bis Ende 2018 Sportdirektor von Lokomotive Moskau und ist seitdem vereinslos. Bereits von 2006 bis 2009 hatte er Erfahrungen als Teammanager vom FC Schalke 04 gesammelt. Eichin war drei Jahre lang als Geschäftsführer Sport beim SV Werder Bremen tätig. Sein letztes Engagement beläuft sich auf eine fünfmonatige Amtszeit als Geschäftsführer Sport beim TSV 1860 München.
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