Foto: Juergen Schwarz/Bongarts/Getty Images
Nach 25 Spieltagen hat der 1.FC Köln bereits 64 Tore erzielt. Davon gehen allein 38 Treffer auf das Konto der beiden Tojäger Simon Terodde und Jhon Cordoba. Seit knapp einem Monat ist nun endlich auch Anthony Modeste spielberechtigt. Der Franzose verließ die Geißböcke nach dem Erreichen der Europa League in der Saison 2016/17. Nach anderthalb Jahren bei Tianjin Quanjian wollte er unbedingt wieder zum Karnevalsverein zurück. In fünf Zweitligapartien gelangen ihm bereits vier Treffer, allesamt nach Einwechslung. Am kommenden Sonntag trifft der FC auf Holstein Kiel, wodurch Trainer Markus Anfang erneut vor der schwierigen Entscheidung steht, welche zwei seiner drei Torjäger er aufstellt.
Beim 5:1-Erfolg gegen Bielefeld starteten die Kölner im Sturm mit Cordoba und Terodde. Das eingespielte Duo zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass es zwei völlig verschiedene Spielertypen sind. Während Cordoba gerne die weiten Wege geht und auch oft Lücken reißt, ist Terodde eher der typische Strafraumstürmer. Besonders der Kolumbianer scheint zurzeit in der Form seines Lebens zu sein. Nach einer katastrophalen ersten Spielzeit in der Domstadt, die mit dem Abstieg gekrönt wurde, zeigt er nun endlich sein Können. Ob das Duo am Sonntag erneut wieder zusammen beginnt, ist noch ungewiss. Aufgrund einer Mandelentzündung war Terodde jüngst gezwungen zu pausieren. Möglicherweise startet gegen Kiel auch Rückkehrer Modeste.
Seit der Franzose wieder spielberechtigt ist, traf er im Schnitt alle 43 Minuten. Bisher absolvierte er nur einmal ein Spiel von Beginn an. Dies könnte sich nun ändern. Am vergangenen Donnerstag spielte der 30-Jährige im Testspiel gegen Paderborn sogar über die komplette Spielzeit. Es scheint als sei der Rechtsfuß wieder hundertprozentig fit. Da er vom Spielertyp Terodde ähnelt, wird von den drei Angreifern wohl Cordoba gesetzt sein. Dass sowohl Terodde, als auch Modeste zusammen spielen, scheint unwahrscheinlich.
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