Foto: Matthias Hangst/Getty Images
Aristide Bancé hatte in Mainz eine aufregende Zeit. In gerade einmal zwei Jahren ist er zur Kultfigur geworden. Jetzt hat den Klub besucht. Dabei zeigte sich der Stürmer aus Burkina Faso wehmütig. Den Abgang 2010 in die Emirate bereut er rückblickend.
Allgemein hat Bancé viel von der Fußballwelt gesehen. Alleine in Deutschland spielte er für Kickers Offenbach, Mainz 05, FC Augsburg und Fortuna Düsseldorf. Seine Zeit in Mainz bezeichnet er heute als erfolgreichste Karriere-Station. Das erzählte er im Interview auf der Homepage des FSV, nachdem er beim 4:1-Sieg gegen den FC Augsburg den Klub besuchte: „Ich hatte hier meine beste Zeit, und es gab in meiner Laufbahn definitiv Momente, in denen ich rückblickend anders handeln würde. So ehrlich muss ich sein. Als ich Mainz verlassen habe, war ich nicht gut beraten, ich hätte hier bleiben sollen.“
Der Besuch war ein Wiedersehen mit alten Bekannten: „Ich habe mich gefreut alte Kollegen wiederzutreffen, wie zum Beispiel Niko Bungert, mit dem ich mich unterhalten habe“. Auch Trainer Bo Svensson kennt er. Allerdings aus einer anderen Sicht. Beide spielten auf dem Feld zusammen für die 05er. Damals schaute sich der heutige Coach einiges vom Stürmer ab: „Nach jedem Tor habe ich damals eine kleine Tanzvorführung gemacht. Und Bo hat am nächsten Tag im Training das Gleiche gemacht, gar nicht mal so schlecht.“
Besonders in Erinnerung geblieben ist eine Erfolgsstory im DFB-Pokal aus der Saison 2008/2009. Bis ins Halbfinale ging die Reise. Erst nach Verlängerung verlor man gegen Bayer 04 Leverkusen (1:4). „Für mich war es besonders wichtig, weil ich gehört hatte, dass der Verein noch nie so weit im Pokal gekommen war. Schade, dass es dann nicht ganz fürs Finale gereicht hat, dennoch haben wir eine tolle Saison gespielt“, blickt Bancé auf das Überraschungsjahr zurück.
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