1. FSV Mainz 05

Bell über Karriere in Mainz: „Immer erstrebenswert, lange eine Rolle bei dem Verein zu spielen“

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Dank einer herausragenden Rückrunden-Aufholjagd steht Mainz 05 kurz vor dem Klassenerhalt in der Bundesliga. Die Mannschaft von Trainer Bo Svensson hat das Blatt gewendet und kann den Ligaverbleib nun aus eigener Kraft schaffen. Verteidiger Stefan Bell fordert dafür nun das Fortsetzten der Ungeschlagen-Serie.

Bell ist zufrieden mit der „kleinen“ Karriere

Einen ganz großen Namen in Deutschland hat sich Stefan Bell bisher nicht machen können. In Mainz wird der Innenverteidiger aber sehr geschätzt. Der 29-Jährige sprach im Interview auf der 05-Homepage über seinen Karriereweg in Mainz. Dabei zeigt sich Bell dankbar für die langjährige Bundesliga-Zeit: „Ich glaube, dass es sehr gut gelaufen ist für mich. Es kommen so viele Dinge zusammen, bis man mal im Profi-Geschäft angekommen ist und sich etabliert hat. Die Chance ist klein. Insofern bin ich sehr glücklich, hier bei Mainz 05 schon so viele Spiele gemacht zu haben. Für mich war es immer erstrebenswert, lange eine Rolle bei dem Verein zu spielen, bei dem ich ausgebildet wurde und als Fußballer groß geworden bin. Das Gefühl, den berühmten nächsten Schritt machen und mehr Geld verdienen zu müssen, hatte ich nie.“

211 Spiele hat er mittlerweile für Mainz absolviert. 192 davon in der ersten Bundesliga. Damit noch einige Spiele in Deutschlands höchster Klasse dazu kommen, brauchen die 05er nicht mehr viele Punkte. Um auf der sicheren Seite zu sein, fordert Bell: „Ich fände es richtig gut, wenn wir bis Saisonende ungeschlagen bleiben würden“.

Mainz trotz hartem Programm Favorit

In den letzten drei Bundesliga-Spielen geht es nach Frankfurt, zu Hause gegen Dortmund und abschließend reist man nach Wolfsburg. Ein hartes Programm für die fünftbeste Rückrunden-Mannschaft. Den jüngsten Erfolg der Mannschaft sieht Abwehrchef Bell als eindeutigen Teamerfolg an: „Man kann nicht genug betonen, wie sehr sich unsere Offensivspieler schon die ganze Rückrunde vorne für das Team aufopfern. Beispielsweise, wenn ich an das Spiel in Bremen denke – da wurden wir gelobt, weil wir im Abwehrzentrum so viele Kopfbälle gewonnen haben. Aber das war nur möglich, weil unsere Offensivkräfte vorne so konsequent angelaufen und gestört haben, dass die keine andere Wahl hatten, als den Ball hoch reinzuspielen.“

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