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Für Bayer Leverkusen absolvierte Santiago Arias wegen einer schweren Verletzung nur ein Pflichtspiel. Zu einem erneuten Engagement des Kolumbianers bei der Werkself wird es offenbar nicht kommen. Berichten zufolge steht der Rechtsverteidiger von Atlético Madrid vor einem Transfer zum FC Granada.
Wie die spanische Zeitung „Granada Hoy“ berichtet, hat sich der La-Liga-Klub mit dem aktuellen Meister und Arias mündlich geeinigt. Im Raum steht demnach eine einjährige Ausleihe des 29-Jährigen. In Madrid hat Arias trotz seines Vertrages bis 2023 offenbar keine Zukunft mehr, der Klub suchte schon länger einen Abnehmer.
Auch Leverkusen spielte zuletzt mit dem Gedanken eines erneuten Leihgeschäfts. Dort war Arias bereits in der Saison 20/21 aktiv, bestritt allerdings nur eine Bundesliga-Partie. Bei einem WM-Qualifikationsspiel mit Kolumbien im Oktober verletzte sich der Rechtsverteidiger schwer am Sprunggelenk und an der Wade und verpasste den Rest der Saison. Deshalb mahnte Bayer-Sportdirektor Simon Rolfes bei einem möglichen erneuten Transfer zur Vorsicht und sprach von „Chancen und Risiken“.
Bislang hat Arias seit seiner Verletzung noch kein Pflichtspiel bestritten. Sogar ein vorzeitiges Karriereende stand laut Medienberichten zwischenzeitlich zur Debatte. Jetzt scheint es für den Kolumbianer allerdings wieder aufwärts zu gehen.
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