Christof Koepsel/Getty Images
Er ist ab Sommer ablösefrei zu haben, doch zu seinem Ex-Verein wird es nicht zurückgehen. Eine Rückkehr von Julian Brandt zu Bayer Leverkusen wird es im Sommer nicht geben, hat Sportchef Simon Rolfes nun unmissverständlich klargestellt.
Während Geschäftsführer Fernando Carro zuletzt öffentlich signalisiert hatte, man würde ein Comeback des Offensivspielers unterstützen, schiebt Rolfes den Spekulationen entschieden einen Riegel vor. Rolfes verweist dabei vor allem auf die aktuelle Kaderstruktur. Mit Ibo Maza sieht er die Position, auf der Brandt spielen würde, bereits stark besetzt und perspektivisch vergeben. „Julian wird kein Thema bei uns sein“, sagte er im Sport1-Doppelpass. Maza sei ein Spieler, der sich in den kommenden Jahren hervorragend entwickeln werde.
Hinzu kommt ein zweiter Punkt: die Art des Abschieds 2019. Brandt hatte damals den Eindruck, in Leverkusen keine Titel gewinnen zu können, und entschied sich für den Wechsel zum BVB – sehr zum Bedauern der Werkself. Rolfes, der damals noch mit Brandt zusammenspielte, deutete an, dass dieser Schritt bis heute nachwirkt. Grundsätzlich sei er bei Rückholaktionen ohnehin skeptisch. Ausnahmen macht er nur bei zwei Namen: Kai Havertz und Florian Wirtz.
Brandt startete seine Profikarriere 2014 in Leverkusen, wohin er für 500.000 Euro aus der Jugend des VfL Wolfsburg gewechselt war. Für die Werkself bestritt er 215 Pflichtspiele und sammelte dabei 42 Tore sowie 52 Assists. Nach seinem 25‑Millionen‑Euro‑Transfer nach Dortmund kommt er dort bislang auf 56 Treffer und 69 Vorlagen in 299 Einsätzen.
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