8 Siege Wettbewerb übergreifend bedeuten einen neuen Rekord für Bayer Leverkusen, Florian Wirtz (l.) und Trainer Xabi Alonso. Foto: INA FASSBENDER / AFP via Getty Images.
Wir kommen dieser Tage nicht an ihm vorbei – und das ist gut so! Klaus „Toppi“ Toppmöller (72) – In der Saison 2001/2002 griff der legendäre Coach aus Rheinland-Pfalz mit dem Gespür für offensiven Fußball und den lockeren Sprüchen mit Bayer Leverkusen nach 3 Titeln – es wurde am Ende das „Triple-Vize“. Unter Xabi Alonso stehen die Leverkusener in der Bundesliga ganz oben. Sie überboten dabei nicht nur eine Bestmarke aus „Toppi“-Zeiten.
Aus der Serie „Er spielte hoch, kam und siegte“ – 2:1 (1:0) hieß es für Bayer Leverkusen gegen den SC Freiburg am Sonntagabend zum Abschluss des 9. Spieltages. Auch dank des Traum-Treffers von Nationalspieler Florian Wirtz zum 1:0 (36.). „Es gibt in der Bundesliga nicht so viele Spieler, die solche Spezial-Aktionen machen“, sagte Xabi Alonso (41) in der anschließenden Pressekonferenz.
Kurz zuvor stand fest: Erstmals seit dem Bundesliga-Aufstieg von Bayer Leverkusen im Jahr 1979 würde ein SVB-Trainer 8 Pflichtspiel-Siege in Folge verzeichnen können – und das ist Xabi Alonso.
Der Spanier, der in der Vorsaison von Gerardo Seoane übernahm und beim 4:0 gegen Schalke am 8. Oktober 2023 den höchsten Start-Sieg eines Bayer-Trainers einfuhr, überbot mit seiner Mannschaft damit nicht nur den Bestwert von Klaus Toppmöller 2001/2002, sondern auch seinen eigenen.
7 Spiele hatte Bayer Leverkusen vom 5. März bis zum 8. April 2023 Wettbewerb übergreifend unter seiner Regie gewonnen, darunter auch das Europa-League-Achtelfinale bei Ferencvaros Budapest (2:0), das die Leverkusener erstmals seit dem Corona-Jahr 2020 wieder ins Viertelfinale dieses Wettbewerbes brachte.
Zu diesem Zeitpunkt (29. Spieltag) stand Bayer als Tabellenführer der Bundesliga 4 Punkte vor dem BVB, der 2:3 in Stuttgart unterlag.
Doch sowohl beim Tor-Bestwert 1996/97 mit Daum als auch mit der nun verbesserten Sieg-Serie unter Toppmöller reichte es am Ende nur zur Vizemeisterschaft.
„Die Dortmunder waren den einen Tick besser, das müssen wir anerkennen“, lautete „Toppis“ bitteres Fazit nach der verlorenen Meisterschaft am 4. Mai 2002.
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