Christof Koepsel/Getty Images
Claudio Echeverri hat in seinen jungen Jahren bereits einen langen Leidensweg hinter sich. Erst zu Neujahr 2025 kam der noch 18-Jährige von seinem Jugendverein River Plate zu Manchester City. Beim Topclub aus der Premier League war seine Einsatzzeit so gut wie gar nicht gegeben. Lediglich fünf Minuten durfte der 10er und Linksaußen bis jetzt Premier League Luft schnuppern. Bei der Klub-WM steuerte er sogar ein Tor beim 6:0 gegen Al-Ain bei. Trotzdem waren sich alle Parteien einig, dass eine Leihe das Beste für das junge Talent ist. Auf seiner Position sind mit Cherki, Foden oder Doku weitaus erfahrenere Spieler bereits im Club. Eine Leihe zu Leverkusen sollte ihm die nötigen Einsatzzeiten bringen.
Aber auch bei Leverkusen wird Echeverri nicht glücklich. Bis jetzt sammelte er „nur“ 127 Einsatzminuten in der Champions League und in der Liga. Im DFB-Pokal sogar keine einzige. Lediglich eine Vorlage steuerte er beim Remis gegen Kopenhagen bei. Mit Jonas Hofmann und Ernest Poku sind mindestens zwei Spieler in besserer Form als der Argentinier. Noch bei der Verpflichtung sagte Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes über ihn: „Für einen wie Claudio kommen die Fußballfans ins Stadion. Seine Kreativität wird unserem Spiel neue, attraktive Facetten verleihen.“ Bis jetzt gibt es recht wenige Facetten, außerhalb von Kurzeinsätzen.
Jetzt berichtet „Olé“ sogar davon, dass die Leihe abgebrochen werden könnte. Die Engländer sollen wohl die Option haben, ihren Spieler zurückzuholen, sollte er nicht mehr als die Hälfte der Spiele machen. Aktuell würde diese Klausel greifen. Nach dem Weiterkommen in der Verlängerung gegen Paderborn sorgte Echeverri zusätzlich noch für Aufsehen. Der Argentinier postete sich selbst im River-Trikot, wie er das Wappen seines Ex-Vereins küsste. Könnte es eine der letzten Handlungen von Echeverri bei Leverkusen sein?
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