Foto: Mark Runnacles/Getty Images
Bereits seit mehreren Wochen steht Bayer Leverkusen im Austausch mit Mykhaylo Mudryk. Der ukrainische Flügelflitzer ist seit geraumer Zeit im Blickfeld der Werkself. Wie könnte es sich nun weiter entwickeln?
Mykhaylo Mudryk hat bei Shakhtar Donetsk für Aufsehen gesorgt. Der 21-Jährige möchte nicht mehr weiter in der Ukraine spielen. Zu groß ist das Risiko durch den Krieg in der Ukraine. Wie ebenfalls bekannt ist, will Mudryk in der Champions League spielen. Bayer Leverkusen hat den Ukrainer bereits kontaktiert. Kurze Zeit schien es so, als ob der Transfer nur noch eine Frage der Zeit sei. Doch jetzt stockt es ein bisschen. Was ist der Grund?
Einer der Hauptgründe könnte Shakhtar Donetsk selbst sein. Der Topclub aus der Ukraine möchte mit Mudryk so viel Geld wie möglich einnehmen. Dazu ist man bereit ihn auch an andere Vereine zu verkaufen. In England sollen laut „Kicker“ inzwischen neue Interessenten da sein und in Italien hat Juventus Turin sich wohl erkundigt. Das ist für Shakhtar natürlich ein Glücksfall. So könnte man eine noch höhere Ablöse fordern.
Zwar hat Mudryk nur einen Marktwert laut „Transfermarkt“ in Höhe von neun Millionen Euro, trotzdem ist man wohl inzwischen bereits bei Angeboten in Höhe von 20 Millionen Euro angekommen. Das könnte einen ganz großen Geldsegen für die Ukrainer geben. Dieser ist auch sehr nötig. Zu viele Spieler verlor man in letzter Zeit.
Bayer Leverkusen soll sich trotzdem in einer guten Position für Verhandlungen befinden. Die Werkself ist sich wohl mit Mudryk bereits einig. Sportdirektor Simon Rolfes sagte im Interview mit dem „Kicker“ dazu: „Die Sache mit Mudryk ist weiter offen. Man wird sehen, wie sich das entwickelt. Mehr kann ich nicht sagen.“ Das ist ein anderer Stand wie vor einigen Wochen, wo man noch fest mit einer Verpflichtung rechnete. Es wird also nochmal spannend.
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