Nikola Vlasic könnte im Sommer zu Borussia Dortmund wechseln. (Photo by Valerio Pennicino/Getty Images)
Borussia Dortmund arbeitet intensiv an den Personalplänen für den Transfersommer. Bereits fest steht: Julian Brandt (29) wird den Verein nach Saisonende verlassen. Sein Vertrag läuft aus und wird nicht mehr verlängert – der BVB braucht also einen neuen kreativen Kopf im Mittelfeld.
Als mögliche Verstärkung rückt nun Nikola Vlasic (28) in den Fokus. Der kroatische Nationalspieler steht derzeit beim FC Turin in der Serie A unter Vertrag und kommt in dieser Saison auf sieben Treffer und drei Assists in 29 Partien. Der geschätzte Marktwert von Vlasic beläuft sich neun Millionen Euro.
Vlasic ist in Dortmund kein Unbekannter. Vereinsintern wird geprüft, ob er die Rolle von Brandt übernehmen könnte. Einen Trumpf könnte Trainer Niko Kovac (54) darstellen: Der gebürtige Kroate schätzt seinen Landsmann sehr und verfolgt dessen Entwicklung schon seit Jahren. Kovac hatte Vlasic einst auch während dessen Zeit in England und Russland auf dem Zettel.
Der Offensiv-Allrounder hat bereits einige Stationen hinter sich: Nach seiner Ausbildung bei Hajduk Split wechselte er 2017 zum FC Everton, konnte sich dort aber nicht dauerhaft durchsetzen. Über CSKA Moskau führte ihn sein Weg 2022 schließlich nach Turin. Dort zählt er zu den Leistungsträgern im offensiven Mittelfeld.
Interessant für den BVB: Vlasic ist noch bis 2027 an Torino gebunden, allerdings wurde eine Vertragsverlängerung bisher nicht finalisiert – ein Umstand, den Dortmund nutzen könnte, um ein mögliches Angebot zu platzieren.
Neben Vlasic hat der BVB auch den Argentinier Ian Subiabre (19) von River Plate auf dem Radar. Das Offensivtalent wird in seiner Heimat bereits als „neuer Messi“ gehandelt. Allerdings ist die Konkurrenz groß: Besonders Inter Mailand soll starkes Interesse zeigen, doch auch andere europäische Topklubs beobachten den Youngster genau.
Die Transferplanungen liegen inzwischen in den Händen von Sportdirektor Nils-Ole Book (40), der die Nachfolge von Sebastian Kehl übernommen hat. Book will den Kader mutig und offensiv weiterentwickeln: „Am Ende des Tages geht es darum, gemeinsam zu analysieren, was wir leisten und bieten können – und wie wir damit erfolgreich sein wollen“, sagte er bei seiner Vorstellung.
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