Foto: "Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images"
Julian Weigl spielt seit vier Jahren für Borussia Dortmund. Dort schaffte er den Sprung zum Stammspieler und debütierte 2016 für die deutsche Nationalmannschaft. Tolle Leistungen für das damalige Mittelfeldtalent. Zuletzt rotierte der 24-Jährige zwischen Bank und Startelf. Die Positionen wechselten ebenfalls. Julian Weigl kam im defensiven Mittelfeld oder wie zuletzt in der Innenverteidiger zum Einsatz. Durch die Verletzungen von Axel Witsel und Thomas Delaney fand er in den letzten Spielen mehr Beachtung. Ob es in der Rückrunde jedoch zu mehr Einsatzzeiten reicht, ist noch unklar. Somit überrascht es nicht, dass Gerüchte um einen vorzeitigen Abschied die Runde machen. Zuletzt galt Hertha BSC als möglicher Abnehmer. Benfica Lissabon ist der neueste Interessent für eine mögliche Winterverpflichtung. Nun äußert sich Samy Wagner, Berater des BVB-Spielers, zu den Gerüchten.
Gegenüber der portugiesischen Sportzeitung „Record“ bestätigte Wagner das Interesse Benficas. Jedoch befinde man „sich in einem sehr frühen Stadium.“ Samy Wagner meint, dass „der Spieler auf Benfica zugehen muss, um dann zu sehen, wie die Bedingungen sind.“ Fraglich ist derzeit auch, „ob Borussia Dortmund Weigl ziehen lässt und zu welchem Preis.“ Jedoch entscheidet der BVB nicht alleine über einen möglichen Transfer.
„Ob Benfica Lissabon bereit ist, die generellen Erwartungen zu erfüllen, wird man dann sehen“, so Wagner. „Erst dann werden die Verhandlungen konkret, die es bisher nicht gibt“, so der Berater abschließend. Vonseiten des BVB hat sich bisher noch niemand zu den Gerüchten um Julian Weigl geäußert. Auch der Spieler selbst schweigt, was seine Zukunft betrifft. Allerdings hat er in der Vergangenheit bereits mehrmals klargemacht, dass er Borussia Dortmund gerne verlassen würde, wenn sich seine sportliche Position nicht dauerhaft bessert. Vertraglich ist der ehemalige Sechziger noch bis 2021 an die Schwarz-Gelben gebunden. Das Online-Portal „Transfermarkt“ schätzt den derzeitigen Marktwert des 24-Jährigen auf 23 Millionen Euro.
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