Julian Brandt bereit seinen Wechsel vor (Foto: Pau Barrena/Getty Images)
Julian Brandt und Borussia Dortmund – dieses Verhältnis hat sich nach sieben Jahren endgültig auseinandergelebt. In der aktuellen Saison hat Brandt jedoch bewiesen, dass er noch einige Jahre auf Top-Niveau spielen kann. An Interesse mangelt es daher nicht. Jetzt hat sich ein italienischer Top-Klub eingeschaltet und führt bereits erste Gespräche mit Brandt und seinem Management.
Laut der „Gazzetta dello Sport“ hat es in den vergangenen Wochen erste Kontakte zwischen der Brandt-Seite und der AS Roma gegeben. Der Ex-Klub von Mats Hummels hat starkes Interesse an Brandt und sieht in ihm einen exzellenten Ersatz für die ausscheidenden Paulo Dybala und Lorenzo Pellegrini, deren Verträge am Saisonende auslaufen und nicht verlängert werden sollen. Beiden Offensivspielern traut man in der italienischen Hauptstadt nicht mehr zu, an das vergangene Leistungsniveau konstant heranzukommen.
In Rom muss Julian Brandt jedoch mit Gehaltseinsparungen rechnen. Aktuell wird das Jahressalär des 48-fachen Nationalspielers auf knapp 8 Millionen Euro geschätzt. Einer der weiteren Gründe, warum man bei der Roma nicht mit Dybala und Pellegrini weiterarbeiten möchte, sind deren Gehälter. Dybala soll schätzungsweise bis zu 8,5 Millionen verdienen. Bei Pellegrini sind es bis zu 6,5 Millionen Euro. Wie auch bei möglichen Vertragshandlungen muss der Brandt somit mit einem geringeren Gehalt rechnen.
Wird Brandt letztlich in der Serie A landen? Das werden wir abwarten müssen. Eine Sache steht für den 29-Jährigen jedoch fest. Zum Ende seiner Laufbahn wünscht sich Brandt eine erste Auslandserfahrung. Ein Wechsel innerhalb der Bundesliga kommt nicht in Frage. Zuletzt wurde Brandt unter anderem mit einem Wechsel zu Arsenal, Atlético Madrid und selbst dem FC Barcelona in Verbindung gebracht.
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