Ligue 1

Liam Rosenior übernimmt Paris FC: Neuer Anlauf nach kurzem Chelsea-Kapitel

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Der Paris FC startet mit Liam Rosenior in die neue Saison. Der 41 Jahre alte Engländer unterschrieb beim Hauptstadtklub einen Vertrag bis 2028 und wird seinen Posten zum Trainingsauftakt am 9. Juli antreten. Für Antoine Kombouaré ist dagegen nach nur elf Spielen wieder Schluss. Der frühere PSG-Trainer hatte die Mannschaft nach der Entlassung von Aufstiegscoach Stéphane Gilli übernommen und zunächst nur einen Vertrag bis Saisonende erhalten.

Sportlich war Kombouarés Bilanz keineswegs schwach. In elf Partien holte Paris FC sechs Siege und verlor nur zweimal. Dennoch entscheidet sich der Klub, der von der Familie Arnault geprägt wird und bei dem Red Bull beteiligt ist, für einen neuen Impuls. Rosenior soll nun das Projekt langfristiger formen.

Sportdirektor Marco Neppe erklärte die Entscheidung deutlich: „Liam Rosenior bringt alle Qualitäten mit, die wir gesucht haben.“ Der frühere Bayern-Direktor bezeichnete ihn als „modernen, anspruchsvollen Trainer“, der einzelne Spieler, aber auch die gesamte Mannschaft weiterentwickeln könne. Besonders überzeugt hätten den Klub seine Führungsqualitäten und seine Fähigkeit, eine Gruppe für eine klare Vision zu gewinnen.

Für Rosenior ist es die Rückkehr nach Frankreich. Vor seinem kurzen Engagement beim FC Chelsea hatte er in Straßburg gearbeitet und den Ligue-1-Klub stabilisiert. Genau dort hatte er sich für größere Aufgaben empfohlen. In London lief es anschließend weniger erfolgreich: Nach 23 Spielen endete seine Amtszeit bereits im April, auch weil Chelsea nach einem guten Start deutlich einbrach.

Antoine Arnault begründete die Verpflichtung mit Roseniors Spielidee. Er sei immer beeindruckt gewesen von dessen Philosophie und davon, was Rosenior mit oft jungen Mannschaften aufgebaut habe. Beim Paris FC soll daraus nun mehr werden als ein kurzfristiger Effekt. Ziel ist es, den Klub dauerhaft in der Ligue 1 zu etablieren und Jahr für Jahr sportlich weiterzuentwickeln.

Für Rosenior ist Paris die Chance auf einen schnellen Neustart. Für Paris FC ist es ein Schritt mit klarer Richtung: mehr Struktur, mehr Entwicklung, mehr Anspruch.

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