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Bundesliga-Talente: US-Direktor McBride schwärmt von Reyna und McKennie

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Mit Spannung verfolgt man in den USA die Entwicklung der Eigengewächse in der deutschen Fußball-Bundesliga. Denn derzeit finden sich in Deutschlands Top-Liga so einige US-Talente wieder. Im Interview auf der Bundesliga-Homepage schwärmt US-Generaldirektor Brian McBride besonders von zwei Ruhrpott-Akteuren.

Top-Talente und Top-Vermarktung

Der Sprung aus den Vereinigten Staaten von Amerika nach Deutschland ist sicherlich kein einfacher. Neben der kulturellen Umstellung kommt es zur Erlernung einer neuen Sprache. Im jungen Alter dürfte besonders das Entfernen von der Familie schwierig sein. Doch diese Lage schreckt anscheinend kaum Spieler aus den USA ab, den Sprung nach Deutschland zu versuchen. So konnte man in den letzten Jahren einen klaren Trend von US-Importen in die Bundesliga bestaunen.

Dabei leuchten gleich zweimal die Augen der Bundesliga-Funktionäre. Denn einerseits sichert man sich junge Talente, die häufig noch nicht so im Fokus stehen, wie es beispielsweise Youngsters aus Frankreich, Portugal oder auch Deutschland tun. Des Weiteren eröffnet sich dadurch eine neue Form der Vermarktung. Denn seit Jahren kämpfen die Bundesliga-Klubs um die Erweiterung von Märkten im internationalen Raum. So träumt quasi die ganze Bundesliga davon einen beispielsweise vielversprechenden China-Stürmer präsentieren zu können, um eben das sportliche Interesse aus dem asiatischen Raum für sich zu gewinnen. Ähnlich verhält es sich mit dem amerikanischen Gebiet.

In den USA ist dieser Trend nur zu begrüßen. Denn die Ausbildung, die US-Talente in der Bundesliga, beziehungsweise in den Jugend-Akademien erhalten, ist auf einem Top-Level. Davon profitiert logischerweise auch der Fußball-Verband der Amerikaner. „Der Entwicklungsfaktor ist sehr wichtig für uns“, weiß auch Brian McBride die deutsche „Schule“ zu schätzen. Denn die Bundesliga bietet die Türschwelle zur ganz großen Profi-Welt.

Dort lernen die jungen Kicker auch das sogenannte „Haifischbecken“ kennen. So sei dieser Weg auch ein Test an einen selber und an die Persönlichkeit: „Das macht dich zu einem stärkeren Spieler und zu einem stärkeren Menschen“. Ein positives Beispiel ist in diesem Fall für den Generaldirektor des US-Verbands Schalkes Weston McKennie. Der Mittelfeldspieler hat in den letzten Jahren eine nahezu optimale Entwicklung durchlaufen.

Reyna schon als Bereicherung

Nachdem er unter Leitung von Norbert Elgert in der U19 der „Knappen“ reifte, gelang ihm der Sprung in die Profi-Mannschaft. „Wenn du seine Persönlichkeit in Zusammenhang mit seiner Qualität betrachtest, ist klar, dass er das Potenzial hat ein ganz großer zu werden“, schwärmt McBride vom 21-Jährigen. Der Schalker weiß mittlerweile auch schon einiges an Erfahrung vorzuweisen. Für S04 lief er bereits in 81 Pflichtspielen auf.

Noch etwas jünger ist die Bundesliga-Historie von Giovanni Reyna. Der erst 17-Jährige machte aber mit seinen ersten Auftritten gleich auf sich aufmerksam und gilt als das Juwel des BVB in den nächsten Jahren. Für McBride war die sprunghafte Karriere des US-Talents auch nicht zu erwarten: „Seine Entwicklung hat unsere Erwartungen übertroffen“. Von Anpassungszeit fehlte jede Spur. Reyna wirkte direkt wie eine Bereicherung für das Spiel der Dortmunder.

Insgesamt scheint es so, als wäre die Verbindung aus Bundesliga und den USA eine absolute Win-win-Situation. „Die Bundesliga hat erkannt, welches Talent man in den jungen Jahrgängen in den USA finden kann und das hat Vorteile für alle Seiten“, zeigt sich der McBride freudig über die positive Entwicklung des gemeinsamen Austausches. Scheint so, als könnten wir uns in den nächsten Jahren weiterhin auf weitere Talente aus den USA freuen, die ihre ersten Schritte in der Bundesliga wagen.

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