Julian Finney/Getty Images
Bei Borussia Dortmund steht Yan Couto zunehmend vor dem Aus. Trotz Millionen-Ablöse und Vertrag bis 2029 spielt der Brasilianer unter Trainer Niko Kovac kaum noch eine Rolle – und könnte den BVB im Sommer bereits wieder verlassen.
Yan Couto steht bei Borussia Dortmund zunehmend im Abseits – und das könnte im Sommer weitreichende Konsequenzen haben. Trotz eines langfristigen Vertrags bis 2029 ist die Zukunft des Brasilianers laut einem Bericht der „Ruhr Nachrichten“ offen, nachdem er auch in seiner zweiten Saison die Erwartungen nur teilweise erfüllen konnte.
Zwar konnte der 23-Jährige seine Einsatzzeiten im Vergleich zur Vorsaison deutlich steigern, doch ein wirklicher Durchbruch blieb aus. Besonders im Konkurrenzkampf mit Julian Ryerson hat Couto derzeit klar das Nachsehen. Der Norweger überzeugt konstant und ist auf der rechten Seite gesetzt. Trainer Niko Kovac macht keinen Hehl daraus: „Julian performt richtig gut, macht das offensiv klasse. Er hat die meisten Assists gegeben.“
Für Couto bedeutet das: meist nur eine Nebenrolle. In den vergangenen Wochen kam er kaum noch zum Einsatz, teilweise saß er sogar über die komplette Spielzeit auf der Bank. Auch kleinere Verletzungen warfen ihn zuletzt zurück.
Dennoch sieht Kovac Fortschritte beim Außenbahnspieler: „Ich bin mit der Entwicklung sehr zufrieden. Yan hat in dieser Saison sehr viel mehr Spielzeit gehabt als letztes Jahr.“ Eine Einschätzung, die durch die Zahlen gestützt wird – allerdings relativiert sich diese Verbesserung angesichts der insgesamt möglichen Einsatzminuten.
Brisant wird die Situation vor allem aus wirtschaftlicher Sicht. Dortmund verpflichtete Couto nach einer früh greifenden Kaufpflicht für rund 20 Millionen Euro von Manchester City. Angesichts seiner bisherigen Leistungen erscheint es jedoch unwahrscheinlich, dass ein anderer Klub diese Summe im Falle eines Verkaufs zahlen würde.
Sollte sich der BVB im Sommer tatsächlich zu einem Abschied entscheiden, droht somit ein empfindliches Transferminus. Für beide Seiten könnte eine Trennung dennoch sinnvoll sein – um sportlich wie finanziell einen klaren Schnitt zu machen.
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