Borussia Dortmund

Nach Horror-Woche: Beim BVB wächst der Druck auf die Bosse

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Nach einer enttäuschenden Woche mit Rückschlägen in Bundesliga und Champions League wächst bei Borussia Dortmund die Unruhe. Laut einem brisanten Bericht geraten dabei zunehmend auch die Rollen in der sportlichen Führung um Lars Ricken und Sebastian Kehl in den Fokus.

Beim BVB wächst die Unruhe hinter den Kulissen

Nach einer turbulenten Woche wächst bei Borussia Dortmund offenbar der Druck auf die sportliche Führung. Wie die „Bild“ berichtet, sorgt vor allem die Rolle von Sportgeschäftsführer Lars Ricken intern für Diskussionen. Die Ergebnisse der vergangenen Tage haben die Debatte zusätzlich angeheizt: Ein 2:2 gegen RB Leipzig, das 1:4 in der UEFA Champions League bei Atalanta Bergamo sowie das 2:3 im Bundesliga-Topspiel gegen den FC Bayern München.

In der Öffentlichkeit musste sich vor allem Sportdirektor Sebastian Kehl den kritischen Fragen stellen. Ricken hingegen hielt sich nach den Spielen weitgehend zurück. Das Boulevardblatt berichtet, dass sich Verantwortliche im Klub bereits länger mit der Frage beschäftigen, wie die Aufgaben in der sportlichen Führung verteilt sind. Demnach „hirnen die Verantwortlichen seit einiger Zeit über diese und ähnliche“ Themen.

Verhalten von Kovac sorgt intern für neue Debatten

Ein weiterer Punkt sorgt laut dem Bericht für Verwunderung: Trainer Niko Kovac soll weiterhin häufig den Austausch mit seinem Vorgänger in der Machtstruktur suchen – dem langjährigen BVB-Boss Hans-Joachim Watzke. Obwohl Watzke seine operative Rolle im Klub abgegeben hat, gilt er intern weiterhin als wichtige Bezugsperson. Dass Kovac sich offenbar besonders mit ihm austauscht, wird laut „Bild“ als „irritierendes Zeichen“ gewertet.

Neben den strukturellen Fragen musste Dortmund zuletzt auch sportlich einen herben Rückschlag verkraften. Kapitän Emre Can zog sich im Spiel gegen Bayern einen Kreuzbandriss zu und fällt mehrere Monate aus. Kehl sagte dazu: „Emres Verletzung ist extrem bitter. Nicht nur für ihn, sondern für uns alle.“

Trotz Tabellenplatz zwei steht damit laut „Bild“ beim BVB derzeit vieles auf dem Prüfstand – sportlich wie strukturell. Hinter den Kulissen wächst offenbar die Frage, ob der Verein für die kommenden Herausforderungen optimal aufgestellt ist.

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