Von Verletzungen geplagt: Filippo Mane (Foto: Christof Koepsel/Getty Images)
Filippo Mané ist einer der Verlierer bei Borussia Dortmund. Eigentlich sollte Mané in dieser Saison endlich konstante Einsatzzeiten bekommen und sich bei Borussia Dortmund etablieren. Daraus wurde aber einmal mehr nichts – zu viele Verletzungen warfen den italienischen U21-Nationalspieler zurück. Jetzt sucht man beim BVB nach einer adäquaten Lösung für die kommende Spielzeit.
Die Saison begann für den Innenverteidiger bereits mit einem Albtraum. Beim 3:3-Auftakt gegen den FC St. Pauli flog Mané seiner Unerfahrenheit geschuldet spät vom Platz. In den Wochen und Monaten danach setzte Niko Kovac auf andere Defensivkräfte. Der inzwischen 21-Jährige musste sich mit Einsatzzeiten bei der zweiten Mannschaft von Borussia Dortmund begnügen.
Zur Rückrunde wollte Mané einen neuen Angriff starten. Die Vorbereitung machte Mané vollständig mit und war ab Januar auch wieder fester Bestandteil des Spieltagskaders. Bei seinem ersten Startelfeinsatz gegen den 1. FC Heidenheim zog sich der Innenverteidiger jedoch eine schwerwiegende Muskelverletzung zu. Für 2 1/2 Monate musste der Italiener mit senegalesischen Wurzeln pausieren. Erst in der vergangenen Woche gegen die TSG Hoffenheim kehrte Mané wieder zurück in den Spieltagskader des BVB.
Laut den „Ruhr Nachrichten“ möchte man seinem Schützling in der kommenden Saison die Möglichkeit geben, bei einem anderen Verein den nächsten Karriereschritt zu machen. Auch weiterhin ist die Wertschätzung für seine Fähigkeiten groß. Mané gilt als spielstarker und athletischer Verteidiger, dem bereits beim Wechsel von Sampdoria Genua zum BVB eine große Zukunft vorausgesagt wurde. Sein Vertrag in Dortmund ist noch bis 2028 datiert.
Inzwischen ist Mané in der Hierarchie der BVB-Verteidigung jedoch hinter seinen Landsmann Luca Reggiani gerutscht. Da Einsatzminuten nicht garantiert werden können und noch neue Verstärkungen für die Defensive angedacht sind, tendiert man daher zu einer 12-monatigen Leihe.
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