Foto: Lukas Schulze/Bongarts/Getty Images
Youssoufa Moukoko ist erst 13 Jahre alt, doch der Hype um den Jungen könnte kaum größer sein. In der vergangen Saison sorgte Moukoko erstmals für Aufsehen. Als damals Zwölfjähriger kam er bereits in der U17 von Borussia Dortmund zum Einsatz. Damit nicht genug, erzielte das Talent in seinen 28 Einsätzen für den Unterbau der Borussia 40 Tore und bereitete sieben weitere vor. Es folgten Nominierungen für die U15 und U16 Deutschlands, auch dort konnte der Borusse überzeugen. Für die kommenden Spiele fehlt Moukoko aber im Kader der Junioren-Nationalmannschaft. Grund dafür sind jedoch nicht seine Leistungen.
Moukoko gilt als Wunderkind. Einige bezeichnen ihn sogar als aktuell größtes Talent im deutschen Jugendfußball. Der in Kamerun geborene Jugendliche kam 2014 zu seinem Vater nach Hamburg, dort spielte er in der Jugend des FC St. Pauli. Als damals 11-Jähriger erzielte er 23 Tore für die U15 der Hamburger. Borussia Dortmund wurde auf die spektakulären Statistiken des Stürmers aufmerksam und verpflichtete ihn vor zwei Jahren. Bei den Schwarz-gelben ging der steile Aufsieg des Wunderkindes weiter. Im letzten Jahr schoss Moukoko, mit gerade einmal 13 Jahren, die Dortmunder U17 mit insgesamt 40 Toren zum deutschen Meistertitel. Auch in dieser Saison geht die Erfolgsgeschichte des 13-Jährigen weiter. Die U17 des BVB steht nach zwölf Spielen wieder an der Spitze der Tabelle. Moukoko erzielte in seinen elf Einsätzen bisher 20 Tore und bereitete noch sechs weitere vor.
Auch wenn Mitspieler oder Trainer über den gebürtigen Kameruner sprechen, hört man ausschließlich Positives. „Youssoufa hat was Außergewöhnliches. Er kann unfassbar gut Fußballspielen, antizipieren und ist extrem handlungsschnell“, äußerte sich unlängst der deutsche U17-Nationaltrainer Michael Feichtenbeiner über seinen Schützling. Der Nachwuchskoordinator des BVB Lars Ricken bestätigte dies. „Er ist fußballerisch extrem weit, er ist schnell, hat eine hohe Spielintelligenz“, sagte Ricken.
Für die deutsche U16-Nationalmannschaft war Moukoko bereits nominiert. In seinen bisher vier Einsätzen erzielte er drei Tore. Der nächste logische Schritt wäre eine Nominierung für die U17 Deutschlands gewesen, dies blieb nun aber aus. Die U17 muss ihre anstehenden Partien ohne das BVB-Talent bestreiten. Über die Gründe der Nicht-Nominierung äußerte sich nun der U-17 Nationaltrainer Michael Feichtenbeiner gegenüber dem „Sportbuzzer„. „Youssoufa ist ein großes Talent, das im vergangenen Jahr mit knapp 13 Jahren sein erstes U16-Länderspiel bestritten hat. Das dadurch entstandene große Interesse war für die Angehörigen und den Spieler selbst nicht immer einfach. In der aktuellen Phase haben sie sich mit Blick auf seine weitere individuelle Entwicklung und auf Wunsch der Familie dazu entschlossen, dass er nicht für die U17-Länderspiele nominiert wird“, so der Nationaltrainer.
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