Carl Recine/Getty Images
Trotz der deutlichen Niederlage bei Manchester City gab es für Borussia Dortmund einen Lichtblick: Kapitän Emre Can feierte nach monatelanger Verletzungspause sein Comeback. In der 66. Minute wurde der 31-Jährige beim Stand von 0:3 für Ramy Bensebaini eingewechselt.
Can hatte sich im Sommer eine schwere Adduktorenverletzung zugezogen und war seitdem außer Gefecht. Nach seinem Kader-Comeback beim 1:0-Sieg in Augsburg durfte er nun endlich wieder Spielminuten sammeln und überzeugte prompt. „Ich finde, Emre hat es gut gemacht. Er kam rein und hat eine Menge Energie gehabt“, lobte Sportdirektor Sebastian Kehl nach der Partie. „Er war gleich in viele Zweikämpfe involviert und hat versucht, anzuschieben.“
Auch Waldemar Anton zeigte sich begeistert: „Er hat mit seinem ersten Pass direkt Karim Adeyemi auf die Reise geschickt. Ich bin sehr froh, dass er wieder da ist. Er hat meiner Meinung nach ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht.“ Can brachte alle seine Pässe zum Mitspieler und setzte offensive Akzente.
Besonders emotional äußerte sich Nico Schlotterbeck, der Can gegen City als Kapitän vertrat: „Ich bin mit Emre die Reha lange durchgegangen. Er war für mich eine Stütze, weil er einfach ein unfassbar guter Junge ist.“ Schlotterbeck lobte Cans Stabilität und hofft, dass der Mittelfeldmann bald wieder sein gewohntes Niveau erreicht. Der Rückkehrer selbst hielt sich mit öffentlichen Statements noch zurück.
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