Borussia Dortmund

Nach angeblicher Einigung mit Bürki: Kein neuer Stand laut Zorc

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Seit Jahren ist Roman Bürki der Schlussmann bei Borussia Dortmund. Von beiden Seiten aus gibt es auch einen Wunsch zur Verlängerung dieser Partnerschaft. Doch bisher stocken die Verhandlungen über einen Vertrag. Michael Zorc gab gegenüber der „Funke Mediengruppe“ eine Wasserstandmeldung ab.

Bürki vor der 200-Marke

Im Sommer 2015 wagte Roman Bürki den nächsten Schritt in seiner Karriere. Vom SC Freiburg ging es für dreieinhalb Millionen Euro ins Ruhrgebiet zur Borussia aus Dortmund. In Freiburg hatte er sich bereits als Bundesliga-Keeper etabliert. Doch mit dem BVB wollte der Schweizer nach größeren Sternen greifen. Während Bürki im Tor der Nationalmannschaft mit harter Konkurrenz zu kämpfen hat und daher „nur“ auf neun Einsätze für die „Nati“ kommt, ist er in Dortmund unumstritten.

Mit 199 Pflichtspielen im Dress der Schwarz-Gelben steht er vor einer historischen Marke. Derzeit ist er damit der Torhüter mit den siebtmeisten Einsätzen der Vereinsgeschichte. Platz Eins hütet Vorgänger Roman Weidenfeller mit 453 Spielen. Zumindest ein paar Plätze will Bürki noch nach oben klettern. Die Zeit in Dortmund ist noch nicht vorbei. Seinen Arbeitsvertrag, der bis 2021 datiert ist, wollen beide Seiten verlängern. Laut der „BILD“ soll ein neuer Vertrag über drei Jahre beschlossene Sache sein. Lediglich die Unterschrift müsse noch von der Bürki-Seite unter das Papier gesetzt werden.

BVB und Spieler „können sich das gut vorstellen“

Michael Zorc hat dieses Gerücht nun vorerst in das Land der Märchen verbannt. So weit, wie die „BILD“ berichtet, ist man in der Causa noch nicht: „Wir sind mit Roman grundsätzlich im Gespräch, haben das Thema wegen der Corona-Krise aber erst einmal ausgesetzt“. Das heißt nicht, dass man sich auf eine Trennung einstellen muss. Das bekräftigt der Sportdirektor auch noch einmal: „Beide Seiten wollen aber weiterhin zu einer Einigung kommen und können sich das gut vorstellen“. Scheint so, als würde sich die Debatte um den Vertrag noch etwas hinziehen. Doch in den nächsten Monaten darf man davon ausgehen, dass der Schweizer seinen Vertrag in Dortmund verlängert. Dann könnte er realistisch schon im nächsten Jahr auf Platz vier der Torhüter-Rekordspieler vorstoßen.

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