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Matteo Guendouzi spielte in der vergangenen Saison für Hertha BSC. Der Franzose kam als Leihspieler vom FC Arsenal und ist nun nach England zurückgekehrt. In London hat er aber voraussichtlich keine Zukunft und einige Klubs bekunden schon ihr Interesse. Die Herthaner mussten von einer Festverpflichtung Abstand nehmen, aber es gibt nun zwei Interessenten für Guendouzi – einer davon aus der Bundesliga.
Olympique Marseille war der erste nennenswerte Interessent für den 22-Jährigen. „OM“ unterbreitete angeblich bereits ein Angebot von zwölf Millionen Euro, was Arsenal allerdings ablehnte. Guendouzis´ aktueller Marktwert liegt laut „transfermarkt.de“ bei 20 Millionen Euro und das wird auch in etwa die Summe sein, bei der Arsenal über einen Verkauf nachdenken wird.
In Berlin war Matteo Guendouzi nur ein durchschnittlicher Teil der Mannschaft und konnte die schlechte Saison der „alten Dame“ nicht verhindern. Seit Marktwert ist deshalb, trotz 24 Einsätzen mit fünf Scorerpunkten, auch in Berlin weiter gesunken. 2019 war der Mittelfeldmann eine tragende Säule bei Arsenal und galt als einer der talentiertesten defensiven Mittelfeldspieler des Planeten, was auch sein damaliger Marktwert von 50 Millionen Euro verdeutlicht.
Dem Bericht von „Fussballtransfers“ zufolge, ist nun ein weiterer Klub im Rennen um Guendouzi. Neben Borussia Dortmund zeigt auch Benfica Lissabon Interesse am 1,85 Meter großen Spieler. In Dortmund wäre der ehemalige Hertha-Profi ein Mann für die Zukunft. Bei Mahmoud Dahoud, Axel Witsel und Thomas Delaney laufen die Verträge im nächsten Sommer aus.
Bei Benfica Lissabon könnte Guendouzi hingegen eine sofortige Hilfe sein. Man konnte die vergangene Saison nur mit einem enttäuschenden dritten Platz in der Liga NOS beenden. Ob der ehemalige Dortmunder Julian Weigl bei dem portugiesischen Hauptstadtklub bleibt, ist noch unklar. Wenn nicht, könnte der Franzose seine Rolle direkt übernehmen. Zudem ist bei Andreas Samaris eine lange Verletzungspause zu erwarten. Matteo Guendouzi wäre ebenfalls eine langfristige Lösung um den 32-jährigen Griechen zu ersetzen.
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