Foto: JONATHAN NACKSTRAND/AFP/Getty Images
Seit zwei Jahren steht Alexander Isak bei Borussia Dortmund unter Vertrag. Im Winter verließ der großgewachsene Schwede die Schwarz-Gelben in Richtung Tilburg, um beim dort ansässigen Eredivisie-Klub Willem II Spielpraxis zu sammeln. Beim BVB stehen die Chancen auf viel Spielzeit auch im Sommer, wenn er zurückkehrt, schlecht. Deswegen soll sich mit Real Betis Balompié ein Verein der für eine ähnliche Philosophie wie die Dortmunder bekannt ist, Hoffnungen auf ein Leihgeschäft machen.
Im niederländischen Tilburg läuft es für Alexander Isak wie am Schnürchen. Nachdem er Willem II in einem Testspiel gegen den BVB aufgefallen war und so ein sechsmonatiger Leihdeal zustande gekommen war, blüht der junge Schwede regelrecht auf. In zehn Pflichtspielen konnte Isak ebenso viele Torbeteiligungen verzeichnen. Im Ligaspiel gegen Fortuna Sittard am vergangenen Samstag traf er gleich drei Mal vom Punkt. Geht diese Entwicklung so weiter, gibt es für den 1,90 m großen Angreifer sicher eine Zukunft in Dortmund – wenn auch möglicherweise nicht direkt. Das Schicksal von Alexander Isak beim BVB ist jedoch noch ungewiss und hängt von der Entscheidung von Lucien Favre ab. Für diesen war Isak bisher keine Option. Zum Sommer könnte sich das ändern. Allerdings hat der Schwede auch andere Möglichkeiten.
Wie das Portal elgoldigital.com berichtet, soll der spanische Erstligist Real Betis, bei dem auch schon der ehemalige Dortmunder Marc Bartra spielt, darauf spekulieren, dass der BVB seinen Nachwuchsstürmer im Sommer ein weiteres mal verleihen möchte. Der aus Sevilla stammende Klub verfolgt eine ähnliche Philosophie wie die Borussia. Beide Vereine setzen vor allem auf junge Talente und stehen für attraktiven Fußball. Die Chancen von Betis stehen, so der Bericht, nicht schlecht, da die Schwarz-Gelben die Kaufoption für Paco Alcácer gezogen habe. Weil der Spanier gesetzt sei, solle Alexander Isak für ein weiteres Jahr verliehen werden, um weiterhin Spielpraxis zu sammeln. Diese Möglichkeit soll Betis-Coach Serra Ferrer dem jungen Angreifer bieten wollen.
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