Borussia Dortmund

Roman Bürki in Topform: „Lehren aus der Vergangenheit gezogen“

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Roman Bürki rettete dem BVB zuletzt mit mehreren Parade, unter anderem einer Dreifach-Tat kurz vor Schluss, den eminent wichtigen 2:1-Heimsieg gegen den FSV Mainz 05. Dieser hält den BVB weiterhin im Meisterschaftsrennen. Generell zeigt sich der Schweizer in dieser Saison stark verbessert. Über die Gründe dafür sprach er nun gegenüber „BILD“.

Bürki als Schwachstelle? Diese Zeiten sind vorbei

In der letzten Saison geriet Roman Bürki immer in die Kritik. Ihm unterliefen einige schwerwiegende Fehler, speziell seine Schwäche bei Abschlüssen auf den kurzen Pfosten wurde immer wieder zum Thema. Nicht wenige forderten, dass Borussia Dortmund zur Spielzeit 2018/2019 einen anderen Torwart verpflichten solle. Der Verein setzte jedoch in dieser für den 28-Jährigen schwierigen Zeit ein klares Signal und verlängerte seinen Vertrag bis 2021.

Mittlerweile ist Roman Bürki zu einem Schlüsselspieler von Borussia Dortmund geworden. Seine Paraden sicherten dem BVB in dieser Saison schon so manchen Punkt. Die regelmäßigen Patzer konnte der Schweizer zudem abstellen. Dass seine Mannschaft dennoch mit 36 Gegentoren die schwächste Abwehr der Top 5 der Liga hat, ist jedenfalls nicht an ihm festzumachen.

Bürki: „Konzentriere mich auf meine eigene Leistung“

Roman Bürki haderte selbst lange mit der letzten Saison. Mittlerweile ist er in Topform, auch dank der Arbeit mit einem Sportpsychologen, wie er zuletzt zu berichten wusste. Gegenüber „BILD“ erklärte er, wie er es schaffte, wieder sein volles Leistungspotenzial abzurufen. „Ich habe die Fehler aus der Vergangenheit analysiert und meine Lehren daraus gezogen. Ich bin in meinem Torhüter-Spiel egoistischer geworden und konzentriere mich vorwiegend auf meine eigene Leistung.“

Auch der Manager des BVB, Michael Zorc, ist rundum zufrieden mit Bürki. „Roman ist extrem stabil geworden, spielt eine tolle Saison.“ Zudem hat sich der Schweizer mittlerweile zu einem der Wortführer bei Borussia Dortmund aufgeschwungen. Auch das imponiert Zorc. „Ich habe ihn darin bestärkt, dass er das Wort ergreifen soll, wie er es nach den schwachen Spielen in Nürnberg und Augsburg gemacht hat, weil er mit Leistung vorangeht.“ Scheint so, als stünde dem Torhüter noch eine lange und gute Zeit bei Borussia Dortmund bevor. Vorausgesetzt, dass er sein aktuelles Leistungsniveau halten kann.

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