(Photo by Daniel Kopatsch/Getty Images)
Die „Bild“-Zeitung hatte Thomas Delaney als einen möglichen Streichkandidaten beim BVB für die neue Saison ins Spiel gebracht. Nun äußerte sich der Däne im Interview mit dem großen Nachrichtenportal „B.T.“ zu seiner Zukunft und Karriereplanung.
„In der Bundesliga habe ich für Dortmund 16 Spiele gemacht. In allen Partien stand ich in der Startformation und der Trainer gibt mir weiterhin das Gefühl, gebraucht zu werden. Ich sehe mich nicht als Ersatzmann“. Er fährt fort: „Ich habe mich sehr über meine Verletzung geärgert (Bänderriss im Knöchel). Ich war gut in der Spur, da ist so etwas natürlich sehr unglücklich. Ich denke deshalb nicht, dass ich eine schlechte Saison gespielt habe, ich hätte sonst noch mehr Spielzeit bekommen. Ich habe meine Leistung nicht als ausgesprochen schwach angesehen.“
Er erklärte weiterhin, dass eine Luftveränderung im Sommer für ihn nicht infrage kommt, auch wenn die „Bild“-Zeitung ihn als möglichen Abgang handelt. Sein Berater-Wechsel hat offenbar auch nichts mit seiner derzeitigen Situation zu tun. „Wir waren schon zu Bremer Zeiten in Kontakt. Er ist für mich wichtig, weil ich mit ihm sehr genau meine Karriere plane. Nun hat ein Wechsel gepasst. Ich möchte damit aber nicht die falschen Signale senden.“
„Ich hätte von Bremen auch nach England gehen können. Aber der BVB war klar mein Favorit. Es gab für mich nichts Größeres, nichts Vergleichbares“, erklärt Delaney seine damalige Entscheidung. Angesprochen auf eine mögliche Rückkehr nach Dänemark, antwortete der 29-jährige: „Ich sehe mich jetzt zumindest noch im Ausland. Irgendwann werde ich wieder beim FC Kopenhagen spielen. Aber wie und wann kann man nie genau sagen. Ich denke, ich werde sehr zufrieden und stolz sein, wenn Dortmund der letzte Verein im Ausland wird. Ich habe sonst nichts mehr auf meiner Bucket List“, sagt Delaney schmunzelnd.
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