Borussia Mönchengladbach

Borussia Mönchengladbach: Wer wird der Reitz-Ersatz?

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Seit einigen Wochen ist klar, dass Rocco Reitz (23) Borussia Mönchengladbach im Sommer verlassen wird. Für rund 20 Millionen Euro Ablöse wechselt er zu RB Leipzig. Jetzt äußert sich der Sportchef, wie man diesen Verlust kompensiert.

Borussia Mönchengladbach mit weniger Kaufkraft als erhofft

Obwohl die Ablöse, die man für Reitz erhält, unter dem Betrag in der Ausstiegsklausel liegt, ist er der viertteuerste Verkauf und das teuerste Eigengewächs der Vereinsgeschichte. Somit hatte man die Hoffnung, einige gute Transfers im Sommer tätigen zu können.

Vor Kurzem berichtete allerdings die Bild, dass die Borussia nur mit rund acht Millionen plant. Darin sind bereits die zwei Millionen für den Transfer von Hugo Bolin (22) aus Malmö eingerechnet.

Die restlichen Einnahmen sollen für Verträge, Kostenabdeckung und Verlustausgleich im Verein verwendet werden. Wenn man also groß auf dem Transfermarkt aktiv werden möchte, müssten die Fohlen wohl noch ein paar Spieler verkaufen. Zum Beispiel Franck Honorat (29) hatte neulich nach seinem ersten Saisontor erwähnt, dass er Angeboten von Vereinen, die europäische Turniere spielen, nicht abgeneigt sei.

Reitz-Ersatz bereits im Kader?

Auf der Pressekonferenz am 02.04. wurde Sportchef Rouven Schröder gefragt, wie der Transfer-Plan für den Sommer sei. Schröder antwortete, dass man sich nicht darauf beschränken will, exakt den gleichen Spielertyp wie Reitz zu verpflichten. Man will viele Optionen in Betracht ziehen, um die Lücke im Mittelfeld zu füllen.

Außerdem merkte der 50-Jährige an, dass man den Ersatz vielleicht bereits in den eigenen Reihen habe. Explizit sprach er dabei Jens Castrop an. Dieser ist im Juni 2025 vom 1. FC Nürnberg an den Niederrhein gewechselt und sei laut dem Sportchef ein guter Kandidat für diese Rolle.

Besonders im Rhein-Derby gegen den 1. FC Köln am letzten Spieltag stellte Castrop sein Potenzial unter Beweis: Beim turbulenten 3:3 schnürte er einen Doppelpack inklusive eines Traumtore. Beim zwischenzeitlichen 2:3 schweißte er den Ball sehenswert in den rechten Knick.

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